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Bürgerbudget 2018/19

Rückblick und Inspirationen aus dem Bürgerbudget für 2018/19

Plakat Prenzlauer Bürgerbudget 2018

Abgestimmt wurde am 30. Juni 2018 in der "Blumenhalle"

Die Prenzlauer haben entschieden, welchen Projektideen, im Rahmen des ersten Bürgerbudgets, sie ihre Stimme geben. Realisiert werden diese Projekte im kommenden Jahr. Am 30. Juni hatten die Ideengeber die Möglichkeit, ihre Vorschläge noch einmal zu präsentieren, Werbung dafür zu machen. Dann wurde abgestimmt. Marek Wöller-Beetz, der Erste Beigeordnete, hat die Veranstaltung moderiert und die Projekte sozusagen noch einmal ins Rampenlicht gerückt.

Diese Projekte wurden im Rahmen des Prenzlauer Bürgerbudget 2018/19 umgesetzt

331 Punkte - Kinderrutsche für Klinkow
Die Jüngsten hat auch Detlef Brieske im Blick. Sein Vorschlag ist eine Kinderrutsche auf dem Spielplatz hinter dem Klinkower Gemeindehaus. "Es gibt viele Eltern, die an mich herangetreten sind mit der Frage, warum es auf dem Spielplatz für die kleineren Kinder keine Rutsche gibt. Schaukel und Wippe für die Größeren gibt es, doch es ist auch wichtig, an die kleinen Kinder zu denken", sagt er mit Blick auf die Steppkes in seinem Ortsteil. "Schließlich ist es doch wichtig, dass wir überall in unserer Stadt etwas dafür tun, dass sie attraktiv und lebenswert vor allem auch für Familien mit Kindern ist."
227 Punkte - Ausstattung Begegnungsplatz im Wohngebiet Neustädter Feldmark
Marko Kath bringt die Idee der Schaffung eines Begegnungsplatzes im Wohngebiet Neustädter Feldmark zur Abstimmung. Mittlerweile gäbe es im Wohngebiet nun auch ein "Seniorendorf". Deshalb schlage er vor, die bislang schon geplanten Maßnahmen auszuweiten und eine Spielgerätekombination bzw. das Aufstellen von Sitzgruppen über das Bürgerbudget zu finanzieren. "Dies soll das Gemeinschaftsgefühl in der Anlage stärken und das generationsübergreifende Zusammenleben fördern."
163 Punkte - Plattdütsch Toafeln foer Prentzlow
Der Vorschlag von Doris Meinke ist mit "Plattdütsch Toafeln foer Prentzlow" überschrieben. Dabei denkt sie an Spruchtafeln, angebracht auf Sitzbänken im Stadtgebiet, die die uckermärkische Mundart ins Blickfeld rücken. Sie ist selbst Stadtführerin und weiß, dass sich solche "Stationen" gut eignen, um auf das Plattdeutsche aufmerksam zu machen, die Mundart nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. "Es wäre zugleich eine Weiterführung des Projektes 'Tru di wat, vertell up Platt', das mit der Bahnhofsbeschilderung begonnen wurde. Und es wäre eine touristische Besonderheit unserer Stadt."
114 Punkte - Spielwiese mit Spielgeräten in die Kleingartenanlage "Sonneneck"
Karl Rehbein hofft auf Stimmen für seine Idee, eine Spielwiese mit Spielgeräten in der Kleingartenanlage Sonneneck zu errichten. Dabei hat er nicht nur die Gartenfreunde im Blick. Mit der entsprechenden Gestaltung wäre sie Ausflugsort für Kitas und Schulen, verbunden mit naturpädagogischen Elementen. Zudem könnte man so den Anfang machen für die Einrichtung von Schul- und Seniorengärten und so das Stadtbild auf besondere Weise ergänzen.
107 Punkte - Fahrradweg in der Rudolf-Breitscheid-Straße
Elvira Wieland hofft für ihren Vorschlag des Wiedereinrichtens eines befestigten Radweges in der Rudolf-Breitscheid-Straße zwischen der Einmündung Schwedter Straße und Richtweg Stimmen zu sammeln. Die Straße werde durch Fahrradfahrer gut frequentiert. Insbesondere bei Schlechtwetterperioden ist sie die Verbindung vieler Radfahrer zwischen dem Wohngebiet Georg-Dreke-Ring und dem Gewerbegebiet „Schafgrund“. Derzeit ist kein Fahrradweg in der Rudolf-Breitscheid-Straße ausgewiesen, die Kopfsteinpflasterstraße allerdings sei zum Radfahren ungeeignet. Deshalb wichen die Radler momentan auf den Gehweg aus. Dadurch komme es oft zu kritischen Situationen. Ein befestigter Fahrradweg könnte Abhilfe schaffen. Vorgeschlagen wird deshalb, den ehemaligen Radweg in diesem Abschnitt zu befestigen und wieder als Radweg auszuweisen.
104 Punkte - historische Handschwengelpumpe
Gustav-Adolf Haffer hat das Thema "Wasser in die Stadt" aufgegriffen. Seine Idee ist das Aufstellen einer historischen Handschwengelpumpe in Form eines Wasserspiels vor der Heiliggeistkapelle. "Praktisch ist, dass dort entlang die Seewasserleitung führt, aus der das Wasser für den Wasserlauf am Marktberg gespeist wird. Damit liefe sie betriebskostenfrei. Außerdem passt sie ausgezeichnet ins dortige Ensemble", sagt er mit Blick auf den historischen Hydranten und den großen Kandelaber vor St. Marien.
  89 Punkte - Einschulungsfest
Beispielsweise die Idee von Antje Neumann. Ihr Vorschlag ist ein Einschulungsfest. Sie kann sich vorstellen, dass diese Feier etwas ist, was gemeinsam auf die Beine gestellt wird, wo viele mit zupacken. Dass die Einschulungsfeier ihrer Tochter dann, wenn ihr Vorschlag tatsächlich umgesetzt wird, schon längst Geschichte ist, stört sie nicht. „Es geht doch darum, Ideen zu entwickeln für das gemeinsame Leben in unserer Stadt“, sagt sie.
 

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