Abschließende Beschlussfassung in der Stadtverordnetenversammlung am 26.06.2008 vorgesehen.
Textauszug aus der Drucksache
Die Stadtverordnetenversammlung beschließt das Rahmenkonzept zum Ausbau des ehemaligen Waschhauses des Dominikanerklosters zum "Zentrum der Bildenden Kunst im Dominikanerkloster Prenzlau" gemäß Anlage 1 und 2. Der Ausbau erfolgt in Abhängigkeit der Förderung durch das Land Brandenburg und ist in den jährlichen Haushaltsplänen darzustellen.
Seit der Fertigstellung des Dominikanerklosters 1999 wurden durch die Verwaltung zahlreiche Versuche unternommen, das zum Gebäudeensemble des Dominikanerklosters gehörende Waschhaus zu verkaufen. Alle derartigen Versuche schlugen fehl. Um das gesamte Gebiet des Sternbergs in seiner Entwicklung zum Abschluss zu bringen, wäre eine Sanierung des Gebäudes und eine Nutzung in Erweiterung der Angebote des Dominikanerklosters sinnvoll. Geplant ist der Ausbau des Gebäudes zu einem Zentrum der Bildenden Kunst im Dominikanerkloster (Konzept siehe Anlage 1 und 2). Inhaltlich sind gemeinsame Ausstellungen mit Künstlern aus Polen, wie beispielsweise Swidwin, Barlinek und Szczezin geplant. Falls nicht förderschädlich, ist geplant, die Galeriefläche durch einen externen Partner in Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Dominikanerkloster zu betreiben. Die Kosten für den Innenausbau belaufen sich entsprechend einer Schätzung nach DIN 276 auf ca. 1.143.947,96 € (siehe Anlage 3). Die Hüllensanierung (ca. 473.380,69 €), beginnend 2008 und der Innenausbau sollen mit Hilfe von Fördermitteln durch das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung (MIR) (Starterprojekt EFRE-Programm "Nachhaltige Stadtentwicklung"), erfolgen, wobei das MIR die Hüllenförderung und den Innenausbau als förderfähig einschätzt. Ein Fördermix mit dem Ministerium für Wisschenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) wäre im Hinblick auf die Innenausstattung des Gebäudes denkbar. Im Haushaltsplan 2008 stehen bereits 240.000,00 € bei der Haushaltsstelle (HHSt) 61500.95013 als Ausgabeansatz und 160.000,00 € als Einnahme bei der HHSt. 61500.36105 zur Verfügung. Die Folgekosten belaufen sich auf ca. 23.300,00 € (siehe Anlage 4).
Amt für Bildung, Kultur und Soziales