Kein Museum kann alles zeigen. Sonderausstellungen bieten jedoch die Möglichkeit, bestimmte Themen zu vertiefen, überregional zu betrachten oder auch, ganz andere Bereiche zu präsentieren.
Im Falle des Dominikanerklosters ist das vor allem Kunst - in großer Breite, von international agierenden Künstlern und Künstlerinnen bis hin zu jenen, die in ihrer Freizeit künstlerisch tätig sind.
Dabei bieten unsere Räume unterschiedliche Voraussetzungen und Möglichkeiten.
Der Sonderausstellungsraum lässt auch aufwendigere Inszenierungen zu.
Die Klostergalerie im Waschhaus bietet mit ihrem Kontrast aus altem Gemäuer und moderner Technik für Kunstausstellungen beste Bedingungen.
In der kleinen Foyergalerie werden gern Arbeiten aus Projekten und Initiativen gezeigt.
AKTUELL
Klostergalerie im Waschhaus
Ausstellung „… den Garten bestellen“
Arbeiten von Christina Pohl
Ausstellungseröffnung, Samstag, 21. Februar, 15 Uhr
22. Februar bis 17. Mai 2026
Den Garten bestellen oder Bilder malen ist für mich derselbe Impuls. Dass diese Bilder dann oft Gärten zeigen, ist folgerichtig. Aber auch die Landschaft als Garten der Welt – schön wärs, wenn sie wohlbestellt wäre.
Christina Pohl
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Sonderausstellungsraum
Ausstellung „Glockenhut, Schiebermütze, Filzkappe & Co.“
Kopfbedeckungen im Spiegel der historischen Alltagsfotografie
Susann Hellemann (M.A.) und Dr. Lothar Binger
Ausstellungseröffnung: Sonnabend, 07. März, 15 Uhr
08. März bis 31. Mai 2026
Das Archiv historische Alltagsfotografie zeigt aus seiner Sammlung anhand ausgewählter Privatfotografien die Bekleidung von Männern, Kindern und insbesondere Frauen aus dem Zeitraum von 1860 bis 1970. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kopfbedeckungen. Die Fotografien dokumentieren, wie sich die Menschen im Alltag, im Beruf und in der Freizeit kleideten und was sie auf dem Kopf trugen.
Bis in die 1960er Jahre war der Hut Teil der Kleidung und nicht aus der Öffentlichkeit wegzudenken. Heute ist der Hut fast Geschichte, abgesehen von individuellen Hutmodellen mit denen sich vereinzelte Zeitgenossen experimentierfreudig kleiden – entgegen dem Mainstream von Basecap und Mütze.
In der Ausstellung werden die historische Bedeutung des Hutes und die Vielfalt der Kopfbedeckungen im gesellschaftlichen Leben aufgezeigt. Immer hat der Hut ein Zeichen gesetzt – ob als schützendes Bekleidungsstück oder modisches Statement, ob als Symbol für die soziale Stellung oder als Erkennungsmerkmal des beruflichen Standes, ob als Zeichen eines geselligen Anlasses oder Ausdruck des Zeitgeistes.
In einer digitalen Bildershow sind ungewöhnliche Hut-Kreationen zu betrachten. Historische Hut-Modelle und modische Accessoires ergänzen die Fotos. Eine Hutmacherin stellt eigene moderne Hüte aus und per Video erläutert sie ihr Hutmacherhandwerk. Mit Spielen rund um den Hut können die Besucher auch selbst aktiv werden.
Museumspädagogische Angebote zum eigenen Gestalten von Kopfbedeckungen wird es für angemeldete Schulklassen geben.
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Foyergalerie
Ausstellung „Gefühlssache. Bilder sagen mehr, als Worte es je könnten“
Arbeiten von Evelin Kiss
Ausstellungseröffnung, Donnerstag, 09. April, 18 Uhr
10. April bis 05. Juli 2026
Die künstlerische Arbeit von Evelin Kiss ist von einer langjährigen Auseinandersetzung mit der Malerei geprägt. Seit frühester Kindheit begleitet sie das künstlerische Schaffen als zentrales Ausdrucksmittel. Im Verlauf ihrer Entwicklung setzte sie sich mit unterschiedlichen Bildthemen auseinander, darunter Tier- und Menschendarstellungen, Stillleben sowie Landschaften, und experimentierte mit einer Vielzahl künstlerischer Materialien und Techniken.
In der Ölmalerei fand Evelin Kiss schließlich das Medium, das ihren künstlerischen Ansprüchen entspricht. Die besondere Ausdruckskraft der Ölfarbe ermöglicht es ihr, in ihren Werken emotionale Inhalte mit bildnerischen Ideen zu verbinden. Ihre Arbeiten entstehen nicht allein aus der Beobachtung äußerer Motive, sondern spiegeln innere Empfindungen und persönliche Wahrnehmungen wider. Kunst versteht Evelin Kiss als Form des Ausdrucks, der Sprache und der emotionalen Verarbeitung.
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St. Nikolaikirche Prenzlau
Wanderausstellung: ELER. EUER LAND. EUER PROJEKT. EUROPAS BEITRAG.
Menschen fördern, die Projekte in die Hand nehmen und Werte schaffen.
Ausstellungseröffnung: Freitag, 05. Juni, 18 Uhr
Im Beisein der Ministerin Hanka Mittelstädt, Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz
Kofinanziert von der Europäischen Union
05. bis 30. Juni 2026
Die Ausstellung zeigt ELER-Förderschwerpunkte und –Projekte in allen Regionen von Brandenburg und Berlin.
Die Erfolge dieser seit Jahren von der EU die ländlichen Regionen vor Ort können sich sehen lassen.
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Klostergalerie im Waschhaus
Ausstellung „Im Depot gestöbert. Ritter, Burg und Herrenhaus“
12. Juni bis 13. September 2026
Im Depot des Museums gibt es so viele „Schätze“, die kaum zu sehen sind. Wir möchten deshalb in loser Folge eine Ausstellungsreihe beginnen: „Im Depot gestöbert“ und darin zu verschiedenen, auch vom Publikum zu wählenden Themen, im Bestand recherchieren. Den Auftakt bildet „Ritter, Burg und Herrenhaus“, ausgehend vom Thema der deutsch-polnischen Tagung zu Burgen in Brandenburg und Pommern haben wir im Depot gestöbert, was sich finden lässt zu Burgen, Rittern, Schlössern und dem langen Nachleben der alten Traditionen und dem Bild vom Mittelalter.
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Sonderausstellungsraum
Ausstellung „Vom Menschsein“
Malerei, Installationen und Skulpturen von Jennifer Baumeister
Eröffnung der Ausstellung: Sonnabend, 04.Juli, 15 Uhr
05. Juli bis 04. Oktober 2026
In „Vom Menschsein“ zeigt die Künstlerin neue sowie ausgewählte frühere Arbeiten, die sich mit den vielschichtigen Facetten menschlicher Existenz auseinandersetzen. Zwischen Verletzlichkeit und Stärke, Nähe und Distanz sowie individueller Erfahrung und gesellschaftlicher Realität entstehen Werke, die berühren, Fragen aufwerfen und zum Innehalten einladen.
Malerei, Installation und Skulptur eröffnen einen Raum, in dem Themen wie Identität, Erinnerung, Sehnsucht, Verlust und Trost sichtbar werden. Die Arbeiten bewegen sich zwischen persönlichem Ausdruck und universeller Aussage und laden dazu ein, eigene Empfindungen und Perspektiven neu zu entdecken.
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Änderungen vorbehalten!
Flyer Kulturhistorisches Museum Prenzlau (2.9 MB)
Herr Dr. Stephan Diller
Dominikanerkloster Prenzlau / Kulturzentrum und Museum
Leiter Dominikanerkloster
Telefon: 03984 75-260
E-Mail: oomlleitufaker@tbhdoufakminiktbhanerkloster-prenzlau.depncj
Frau Dr. K. Frey
Dominikanerkloster Prenzlau / Kulturhistorisches Museum
SB Museum
Telefon: 03984 75-266
E-Mail: oomlmuseufakum@tbhdoufakminiktbhanerkloster-prenzlau.depncj
Frau J. Bost-Topp
Dominikanerkloster Prenzlau / Kulturhistorisches Museum
SB Museum
Telefon: 03984 75-265
E-Mail: oomlmuseufakum@tbhdoufakminiktbhanerkloster-prenzlau.depncj
Mai bis September
Dienstag bis Sonntag
10 bis 18 Uhr
Oktober bis April
Dienstag bis Sonntag
11 bis 17 Uhr