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Schwerpunkte der Dauerausstellung

Im Kulturhistorischen Museum werden anhand originaler Sachzeugnisse Geschichte und Kulturgeschichte der Uckermark am Beispiel der Stadt Prenzlau im Kontext größerer historischer Entwicklungen dargestellt.
Drei markante Themenschwerpunkte sind jeweils einem Klausurflügel im Erdgeschoss zugeteilt:
Im Ostflügel, in dem sich zugleich der Zugang zum Ausstellungsbereich befindet, wird eine  erste Auswahl aus dem spektakulären Fundmaterial des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Marienwerder präsentiert. Diese im norddeutschen Raum in ihrer Fülle und kulturhistorischen Bedeutung einmaligen Objekte wurden mit den Methoden der Unterwasserarchäologie bei Seehausen aus dem Oberuckersee geborgen. Sie geben einen hervorragenden Einblick in den Alltag eines Nonnenklosters.
Im Südflügel steht die mittelalterliche Stadtgeschichte Prenzlaus im Blickpunkt der Betrachtung, so die Zeit der deutschen Ostsiedlung, die Entwicklung Prenzlaus zu einer wirtschaftlich blühenden Stadt und zu einem geistig-kulturellem Zentrum von überregionaler Bedeutung. Prenzlau galt seit 1465 offiziell als eine Hauptstadt im Brandenburgischen Land.
Zugleich befindet sich im Südflügel der Sonderausstellungsraum, in dem wechselnde Ausstellungen von kulturhistorischen Themen bis zu zeitgenössischer Kunst gezeigt werden.
Im Westflügel befindet sich das ehem. Gästerefektorium mit überregional bedeutenden Wandmalereien der Klosterzeit. Im Folgenden wird die Geschichte der Stadt Prenzlau vom 16. Jh. bis ins 19. Jh. im überregionalen Kontext thematisiert. Der letzte Raum dieses Flügels ist die ehem. Gästekapelle. Sie ermöglicht die Präsentation mittelalterlicher Plastiken und Textilien in einer Einheit von sakralem Ausstellungsobjekt und historisch-klösterlichen Raumgegebenheiten.
Dem großen Sohn der Stadt Prenzlau, dem klassizistischen Landschaftsmaler und Freund Goethes Jakob Philipp Hackert, ist im Obergeschoss ein Ausstellungsraum mit Originalwerken gewidmet.
Auch der bisher wenig beachteten preußischen Königin Friederike Luise von Preußen (1751-1805), geboren in Prenzlau, wird in einem separaten Raum gedacht. Ihr Vater, der spätere Erbprinz Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt, war zu jener Zeit der Regimentschef des in Prenzlau stationierten 12. Brandenburgischen Infanterieregiments. Sie ehelichte 1769 den damaligen preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm, der nach dem Tod Friedrich II. von Preußen 1786 die Regentschaft übernahm.

Jüngst konnte auch für die archäologische Sammlung ein Raum gewonnen werden. Hier wird eine Vielzahl an Objekten präsentiert, die Zeugen der Geschichte unserer Region von der Steinzeit bis zum Mittelalter sind. Viel Raum wird dem herausragenden Bestand an Objekten mittelalterlicher klösterlicher Alltagskultur gewidmet – den Funden aus Seehausen, in umfassender Ergänzung zu den bereits im Ostflügel gezeigten Stücken.
Auf dieser Etage wird außerdem die Ausstellung „Prenzlau und die Friedliche Revolution (1989/90) – Eine Stadt im Wandel 1985 bis 1995“ gezeigt.


Sowohl für die gesamte Ausstellung als auch ausgewählte Bereiche bietet das Museum abwechslungsreiche museumspädagogische Angebote, gern auch  für Schülergruppen, z. B. Steinzeit bis Mittelalter, Jüdisches Leben in Prenzlau, Jakob Philipp Hackert, Königin Friederike Luise von Preußen.


Für neue museumspädagogische Ansätze erhielt das Museum den Initiativpreis der Ostdeutschen Sparkassenstiftung 2012 und nahm 2014 im Rahmen des Großprojektes „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ am Museobilbox-Projekt des Bundesverbandes für Museumspädagik teil.

 

Dominikanerkloster Prenzlau

Kulturhistorisches Museum
Telefon:
03984 75-265
Fax:
03984 75-293
E-Mail:
oomlmuseufakum@tbhdoufakminiktbhanerkloster-prenzlau.depncj

Uckerwiek 813
17291 Prenzlau

Öffnungszeiten

Mai bis September
Di bis So von 10 bis 18 Uhr 

Oktober bis April
Di bis So von 11 bis 17 Uhr 

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