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Arbeitsbericht 2019

Mit dem Arbeitsbericht 2019 möchte ich Sie über die Ereignisse des Jahres informieren. Gemäß § 28 Abs. 2 Nr. 24 der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg wurde der Städtepartnerschaftsverein e.V. mit Beschluss der SVV am 21.12.1995 gegründet und beging 2019 sein 24-jähriges Bestehen. Die Stadt Prenzlau ist seit dem 29.05.1996 Vereinsmitglied. Der Verein hat 26 Mitglieder. Er ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke gemäß § 2 der Vereinssatzung.

Die vom Rechnungsprüfer der Stadt und des Vereins durchgeführte sachliche und rechnerische Prüfung der Finanzunterlagen von 2019 ergaben, dass der Verein gemäß § 16 der Vereinssatzung zweckentsprechend und sparsam mit den Finanzmitteln umgegangen ist. Es gab keine Beanstandung. Einnahmen erhielt der Verein im Wesentlichen durch Mitgliedsbeiträge gemäß Beitragsordnung vom 13.03.2014. Die finanziellen Mittel wurden auch 2019 zweckentsprechend für die Vertiefung und Entwicklung der städtepartnerschaftlichen Kontakte mit Barlinek, Uster, Varėna und Pochwistnewo verwendet.
Mit Beschluss der Mitgliederversammlung am 26. März 2019 wurden vom Städtepartnerschaftsverein e.V. 12 Projekte von Vereinen und Institutionen mit unseren Partnerstädten bewilligt. Davon wurden 10 Projekte letztendlich durchgeführt und abgerechnet. Der Vereinsvorstand erhielt durch die Mitgliederversammlung die Ermächtigung, operativ bei möglicher Bedarfssituation weitere städtepartnerschaftlichen Projekte zu unterstützen.

Nun möchte ich Sie über Begegnungen, Projekte und Aktivitäten informieren, die u.a. mit finanzieller Unterstützung des Städtepartnerschaftsvereins aber auch durch die Stadt Prenzlau und den Städtepartnerschaftsverein selbst durchgeführt wurden:

Im 40. Jahr ihres Bestehens reisten 40 Jecken des Prenzlauer Carnevalclub e.V. auf Einladung von Humoria Uster vom 7. -11. März in die Partnerstadt, um beim dortigen traditionellen Maskenball im Stadthofsaal aufzutreten. Neben der Besichtigung der Stadt Lucern stand der Besuch des Fastnachtumzugs in Winterthur auf dem Programm, an dem über 35 Guggenkapellen teilnahmen. Am Sonntag gestalteten die Prenzlauer dann mit zahlreichen Auftritten das Showprogramm „Uslumpätä“ beim großen Fastnachtsumzug durch die Innenstadt von Uster“ mit. Präsident Silvio Grensing überreichte gemeinsam mit dem Prinzenpaar Vereinsorden an den Humoria Uster. Auch hatten die Jecken eine besondere Überraschung mitgebracht, nämlich Wasser aus dem Unteruckersee für die Neptuntaufe der Präsidentin des Humoria Uster. Nach der Taufe vor großem Publikum versprach die Ustermer Karnevalgesellschaft, das Uckerseewasser in den Greifensee zu schütten und damit ein weiteres Zeichen der Verbundenheit beider Städte zu setzten. Die städtepartnerschaftliche Zusammenarbeit der Karnevalisten besteht seit 18 Jahren.

Mit finanzieller Unterstützung des Städtepartnerschaftsvereins reisten 17 Fußballspieler der C-Junioren, zwei Trainer und ein Betreuer des FSV Rot-Weiss Prenzlau am 29. Mai nach Uster, um am Internationalen Fußballturnier teilzunehmen. Der Fussballclub Uster hatte zum Junioren-U15-Auffahrtsturnier – dem U15-FC-Uster-Roli-Leemann-Cup am 30. Mai eingeladen. Neben den Prenzlauer C-Junioren waren Mannschaften aus Uster, Zürich, Schaffhausen, Winterthur und auch eine österreichische Mannschaft dabei. Als Zeichen der langjährigen Freundschaft zwischen Uster und Prenzlau übernahm Stadtpräsidentin Barbara Thalmann den Anpfiff des ersten Spiels zwischen dem FC Uster und dem FSV Rot-Weiss Prenzlau. Im starken Turnier konnten die Prenzlauer den 7. Platz erreichen. Als Gastgeschenk hatten die Kicker 3 Fußbälle mitgebracht, die von der Stadt Prenzlau gesponsert und vom Bürgermeister Hendrik Sommer und dem ehemaligen Fußballspieler „Jimmy“ Hartwich signiert wurden. Neben dem Fußballturnier fand ein Besuch des nagelneuen und größten olympiatauglichen Hallenbades der Schweiz in Uster statt. Bevor die Prenzlauer wieder die Heimreise am 1. Juni antraten, zeigte Eberhard Eitel ihnen die Sehenswürdigkeiten der Stadt Zürich und den Züri-See.

Zum 25. Prenzlauer Stadtfestes fand am 1. Juni die feierliche Abdankung der Schwanenkönigin Elisa und die Krönung von Karoline Scheffel zur 12. Prenzlauer Schwanenkönigin statt. Gemeinsam mit ihrer Ehrendame Philomena Uecker wird sie nun die Stadt Prenzlau für 1 Jahr repräsentieren. An der Krönungszeremonie nahmen auch der stellvertretende Bürgermeister von Barlinek Krzysztot Paszek und Magdalena Walaszczyk sowie die amtierende Waldkönigin Katarzyna, die Heidekönigin Sarah mit Begleitung, die Ernteprinzessin der Uckermark Johanna und die Tabakkönigin Luisa teil. Die Betreuung der polnischen Gäste erfolgte durch Mitglieder der AG „Barlinek“ sowie Sven Wolf und Stefan Uhlig. Ein gemeinsames Abendessen fand in der Gaststätte „Zum Schwan“ statt.

Der Städtepartnerschaftsverein förderte auch 2019 die feuertechnischen Aktivitäten der Prenzlauer Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Zum 16. Feuerwehrfest und „750 Jahrfeier“ in Blindow waren vom 06. -10/11. Juni 8 Kameraden aus Varėna und Tanja Sauleviciene sowie 12 Kammeraden aus Uster angereist. Am 7. Juni stand eine gemeinsame Fahrt nach Torgelow zum Freilichttheater Ukranenland auf dem Programm. Bei einer Führung erfuhren die Gäste Wissenswertes über die Slawenvölker des 9./10. Jahrhunderts. Auch hatten sie die Gelegenheit, gemeinsam in einem Slavenboot zu rudern. Am Abend fand der traditionelle Begrüßungsabend in der Weinscheune Gotzmann statt. Bevor der Feuerwehrwettkampf am 8. Juni startete, hatten die Kameraden noch genügend Zeit, ihre Kenntnisse im Löschangriff und ihre Fertigkeiten im Knotenbinden mit extra dicken Handschuhen zu verbessern. Bei den Feuerwettkämpfen belegten die Schweizer in der Gesamtbewertung Platz 1, gefolgt von den Kameraden aus Varėna. Am 10. Juni traten die Schweizer bereits ihre Rückreise nach Uster an. Die litauischen Kameraden statteten dagegen vor ihrer Heimreise der Hauptstadt noch einen Besuch ab, um u.a. auch den Reichstag zu besichtigen.

An der 12. Kulinarischen Meile nahm Eberhard Eitel mit Frau Dorothee am 21. Juni teil. Diesmal hatten sie für die PrenzlauerInnen und ihre Gäste 200 Flaschen Usterbräu zur Verkostung mitgebracht, die sie zum Selbstkostenpreis verteilten. Dabei verschenkten sie mit auch Uster T-Shirts.

Jedes Jahr im Juni feiert Barlinek sein traditionelles Stadtfest. Auf mehreren Bühnen präsentieren sich Tanz- und Musikgruppen. Der feierliche Höhepunkt ist die Krönung der Waldkönigin. Am 22. Juni nahm der Erste Beigeordnete gemeinsam mit der amtierenden Schwanenkönigin Karoline und ihrer Ehrendame Philomena sowie Christina und Wieslaw Michalzcyk, Gerhard und Marita Förster an der Krönungszeremonie teil. Die amtierende Waldkönigin Kasia und ihre Ehrendame Nikola wurden im Beisein ihrer Familie und geladenen Gästen im Barlineker Kulturzentrum feierlich verabschiedet. Nach dem Festumzug durch die Stadt wurde Emanuela zur neuen Waldkönigin mit ihrer Ehrendame Nikola auf der großen Festbühne gekrönt.

Auf Einladung vom Deutsch-Russischen Forum fand vom 25. -28. Juni die XV. Deutsch-Russische Städtepartnerschaftskonferenz unter dem Motto „Wege der Verständigung: Partnerschaften als Mittler des Deutsch-Russischen Dialogs“ im Kreis Düren statt, an der mehr als 800 Vertreter von Städten und Gemeinden, Bürgerorganisationen, der Wirtschaft sowie Vereinen aus Deutschland und Russland teilnahmen. Auch waren der Bürgermeister Sergej Petrowitsch Popow aus Pochwistnewo, sowie der Erste Beigeordnete, Marek Wöller-Beetz und die Vorstandsvorsitzende Anett Hilpert bei der Veranstaltung. Neben dem Landrat des Kreises Düren und dem Oberbürgermeister der Stadt Aachen begrüßten ebenfalls Matthias Platzeck, Vorsit-zender vom Deutsch- Russischen Forum und S.E. Sergej Netschajew, Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der Russischen Föderation die Konferenzteilnehmer. In Podiumsdiskussionen und Arbeitsgruppen wurde zu verschiedenen Themen wie z.B. der nachhaltigen Entwicklungen von Kommunen, der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Medizin und Wissenschaft, sowie Kultur und Sprachförderung, Bildung, Sport sowie zu sozialen Fragen und Städtepartnerschaften informiert und diskutiert. Derzeit existieren mehr als 100 deutsch-russische Städtepartnerschaften, sogenannte Brückenbauer der Völkerverständigung. Diese Konferenz hat dazu beitragen, den weiteren Weg für ein friedvolles Miteinander zu ebnen. Während der Konferenz stellten die Teilnehmer heraus, dass direkte Kontakte zwischen den Menschen grundlegend für gute Beziehungen beider Länder zueinander seien. Marek Wöller-Beetz und Anett Hilpert nahmen ebenfalls an der Besichtigung des Forschungszentrums Jülich teil.

Seit 2014 pflegt die Diesterweggrundschule eine intensive Schulpartnerschaft mit der Grundschule Nr.1 in Barlinek. 12 Schülerinnen und Schüler der Diesterweggrundschule verbrachten vom 1.-6. Juli in Begleitung der Schulsozialarbeiterin Frau Ostrowska gemeinsame Ferientage mit 20 Kindern der Grundschule Nr.1 aus Barlinek im deutsch-polnischen Ferienlager in Karpacz. Damit möchte die Diesterweggrundschule auch Kindern aus sozial schwachen Familien schöne Ferientage ermöglichen. Während ihres Aufenthaltes in Karpacz erfuhren die Kinder Wissenswertes über die Geschichte, die Traditionen und Kultur sowie die kulinarischen Gewohnheiten der Partnerstädte. Sie führten gemeinsame Spiele durch, bastelten, sangen und tanzten am Lagerfeuer. Dabei wurden viele neue Freundschaften geknüpft.

Auf Einladung von Bürgermeister Hendrik Sommer war vom 20.-25. September eine Delegation aus Pochwistnewo zum 20-jährigen Jubiläum des Dominikanerklosters zu Gast in Prenzlau. Bürgermeister Popow hatte neben jungen Künstlern vom Geigenensemble „Silberne Saiten“, auch Supertalente auf dem Akkordeon und Bajan mitgebracht. Die jungen Instrumentalisten gestalteten drei Konzerte in Prenzlau. Darunter das Jubiläumskonzert gemeinsam mit dem Preußischen Kammerorchester unter Leitung von Jürgen Bischof. Die Perfektion der jungen russischen Musiker war sehr beeindruckend. Natürlich durfte bei den Auftritten das Lieblingslied der Russen nicht fehlen „Es blüht ein Vogelbeerbaum“- als klingendes Zeugnis der lebendigen Freundschaft zwischen Pochwistnewo und Prenzlau. Dieses Lied hatten Chöre aus Prenzlau schon einige Male bei Besuchen an der Wolga aufgeführt. Auch zum Jubiläumsfestakt 2017 erklang das Stück in neuer Fassung von Jürgen Bischof für Chor und Streicher im Schulteil II des Christa- und- Peter-Scherpf-Gymnasiums.
An den fünf Tagen ihres Besuches wurde den Gästen ein abwechslungsreiches Programm geboten. So nahmen sie neben der Jubiläumsveranstaltung und dem Brunch im Dominikanerkloster an weiteren Events in Prenzlau teil. Sie besuchten die Blaue Meile und den Tag des Wassers der Stadtwerke. Bei einem geführten Stadtrundgang mit Detlev Scheibel konnten die Jugendlichen und Erwachsenen mehr über Prenzlau und ihre Sehenswürdigkeiten erfahren. Auch stand ein Besuch des Straußenhofes Berkenlatten mit Barfußpark auf dem Programm. Die langjährigen Vereinsmitglieder Dr. Hans-Ulrich Mrowetz und Dr. Eckhard Blohm begleiteten die russischen Gäste in die Hauptstadt. Besonders die Jugendlichen freuten sich über die Stadtrundfahrt, aber natürlich auch über die Zeit zum Einkaufen. Am 24. September waren die Gäste ins Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium eingeladen. Die Erwachsenen nutzten die Gelegenheit, mit Fachlehrern ins Gespräch zu kommen und zum hospitieren im Russischunterricht. In dieser Zeit gestalteten die Jugendlichen gemeinsam mit deutschen Schülern Plakate, die dann im Anschluss präsentiert wurden. Großes Interes-se zeigten die jungen Künstler auch beim Besuch in der Kreismusikschule. Neben der Orgelvorführung hatten die jungen russischen Musiker die Gelegenheit, selbst an der Orgel zu spielen und am Musikunterricht teilzunehmen. Für die tatkräftige Unterstützung bei der organisatorischen Vorbereitung und Betreuung der Gäste möchte ich mich recht herzlich bei der AG „Pochwistnewo“ bedanken.

Der Herbstbeginn ist im Terminkalender der Ausdauersportler des TSV 62 Prenzlau besonders vorgemerkt. Denn dann findet der traditionelle internationale Greifenseelauf in Uster statt. Mit finanzieller Unterstützung des Städtepartnerschaftsvereins reisten 13 Sportler des TSV 62 Prenzlau nach Uster, um in der Zeit vom 20.-22. September am 40. Internationalen Greifenseelauf- Halbmarathon teilzunehmen. Und das bereits zum 22. Mal in Folge. Dies ist ein Beweis für eine gelebte Partnerschaft, aus der viele persönliche Freundschaften entstanden sind. Auch standen weitere Aktivitäten auf dem Programm, wie z. B. der traditionelle Spagetti-Plausch, ein Bummel durch Uster mit Gastfamilien, eine Führung durch die Züricher Altstadt. Mit großer Freude teilte Eberhard Eitel im Auftrag der Stadtpräsidentin den Läufern vom TSV 62 und LC Uster schon mal mit, dass der Städtepartnerschaftsvertrag zwischen Prenzlau und Uster 2020 für weitere fünf Jahre verlängert werden soll. 

Die Diesterweggrundschule pflegt seit 2017 auch eine Schulpatenschaft zu Kindern der Grundschule Kežmarská 30 in Košice (Slowakei). Vom 23. -27. September fuhren 12 Schüler mit Frau Ostrowska und Frau Götz sowie Kindern aus Barlinek nach Kosice, um an einem trilateralen Projekt „Lernen und Leben“ teilzunehmen. Aufgrund der weiten Strecke wurde eine Zwischenstation im Waldbildungszentrum „Lesnuk“ in Zakopane eingelegt. Nachdem die deutschen und polnischen Gäste durch den stell-vertretenden Bürgermeister der Stadt Košice begrüßt wurden, besichtigten sie „den singenden Brunnen“ und den Dom der Altstadt, sowie den Stelen Park und das Opernhaus. Am nächsten Tag stand die Besichtigung der Jasovhöhle sowie der Kunst- und Tanzschule auf dem Programm. Dort konnten die Kinder traditionelle slowakische Tänze und Musik kennenlernen. Im Anschluss besuchten sie Schüler in slowakischen Familien, bevor sie dann am nächsten Tag die Rückreise antraten.

Zum 24. Pilzfest fand vom 27.- 30.September ein Treffen der Partnerstädte Uster und Prenzlau in Varėna statt. Zu den Gästen gehörten Bürgermeister Hendrik Sommer, Revierförster Jens Rackelmann, Astrid Grodd und Anett Hilpert vom Städtepartnerschaftsverein, sowie Gästen weiterer Partnerstädte von Varėna Mikołajki und Glżycko in Polen, Nesterow in Russland und Skurup in Schweden. Trotz des kräftigen Regens haben alle Beteiligten der Verwaltung, die Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne, aber auch die Händler auf der Straße und die Vertreter der Städtchen Merkine, Perloja, Margionys, Marcinkonys, Maksimony, Zervynos, Liskiava und Valkininkai zu einem wunderbaren und erfolgreichen Fest beigetragen. Nach einem Empfang im Kinosaal von Varėna fand ein Feuerwerk als krönender Abschluss des Pilzfestes 2019 statt.

Am 28. September führte der Förderverein Lions Club Prenzlau e.V. gemeinsam mit dem Lions Club den 5. Uckermärkischen Rolandlauf in Prenzlau durch. Leider nahmen 2019 keine Läufer aus Barlinek teil, so dass die finanzielle Förderung durch den Förderverein abgesagt wurde. Auch hatte der TSV 62 für 2019 geplant, dass Athleten vom LC Uster am traditionellen Rolandlauf teilzunehmen. Ziel war es, die Ustermer für die Wettbewerbe „Uster-Meile mit 24.680 m und dem 12.340 m langen „Rolandlauf“ als Dauergäste zu gewinnen. Leider konnte dieses gemeinsame Laufprojekt noch nicht umgesetzt und damit keine Förderung vom Städtepartnerschaftsverein entgegengenommen werden.

Vom 24. bis 27. Oktober präsentierte der Tourismusverein Prenzlau e.V. die Stadt und ihre touristischen Angebote mit einem 9 m² großen Stand in der Landihalle auf der Uster-Messe. An allen vier Messetagen kamen zahlreiche Besucher an den Prenzlau-Stand, um mit Silke Liebher, Leiterin Wirtschaftsförderung und Tourismus, Hans-Dieter Thiemke, Mitglied im Tourismusvereins und Antje Lang, Leiterin der Stadtinformation ins Gespräch zu kommen. Besonders waren Themen wie Radfahren, Wandern in der Uckermark und Urlaub machen an Seen gefragt. Auch erhielten die Ustermer Informationen über die gelebte Städtepartnerschaft zwischen Prenzlau und Uster wie z.B. in den Bereichen Feuerwehr, Karneval, Sport und Verwaltung. Bei der mehr als 900 km weiten Anreise von Uster nach Prenzlau ist die gute Lage Prenzlaus zwischen der Bundeshauptstadt Berlin und der Ostseeinsel Usedom sehr von Vorteil für eine mögliche Reiseentscheidung der Messebesucher.
Unterstützt wurde das Prenzlau-Team von Eberhard Eitel, der an allen Messetagen als begeisterter Fürsprecher für die Städtepartnerschaft zwischen Prenzlau und Uster zur Verfügung stand.

Der Stadtrat von Uster hat am 29.Oktober den Beschluss gefasst, den Städtepartnerschaftsvertrag zwischen Uster und Prenzlau für weitere fünf Jahre zu verlängern. Die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages soll im Rahmen eines Besuches einer Prenzlauer Delegation zwischen dem 29. August und 1. September 2020 in Uster stattfinden.

Auf Einladung der Stadtpräsidentin war Bürgermeister Hendrik Sommer in der Zeit vom 15.-18.November zum Ustertag in unserer Schweizer Partnerstadt. Vor den offiziellen Feierlichkeiten fand das 51. „Ustertagschießen“ statt. Die Schützinnen und Schützen hatten in diesem Jahr - in Erinnerung an den Ustertag 1830- Zielscheiben mit dem Usterwappen ins Visier genommen. So auch Bürgermeister Hendrik Sommer, der erfolgreich am Wettbewerb teilnahm. Am 17. November fanden dann die Feierlichkeiten in der Kirche und im Stadthofsaal statt.

Vom 19.-24. November nahmen sieben litauische Förster und Dolmetscherin Tanja Saulevičienė an forstlichen Exkursionen und Jagden in den Stadtwäldern von Prenzlau und Templin erfolgreich teil. Auch stand die Besichtigung des Laubholzsägewerkes Templin während ihres Aufenthaltes auf dem Programm.

In der nicht öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde am 5. Dezember beschlossen, Eberhard Eitel für sein beispielhaftes, leidenschaftliches, ehrenamtliches und langjähriges Engagement für die Städtepartnerschaft zwischen Prenzlau und Uster mit der Medaille der Stadt Prenzlau auszuzeichnen. Durch Antje Lang wurde Eberhard Eitel vorgeschlagen, weil er sich seit mehr als 15 Jahren uneigennützig und selbstlos, mit ganz viel Leidenschaft über das normale Maß hinaus stark für das Leben dieser Städtepartnerschaft einsetzt und diese unterstützt. Nicht nur für die Stadt Prenzlau allgemein, auch für viele PrenzlauerInnen ist er über die Jahre zu einer wichtigen Kontaktperson, verlässlichen Partner und guten Freund geworden. So auch für die Mitglieder des Prenzlauer Städtepartnerschafts-vereins e.V..

Die Darstellung der städtepartnerschaftlichen Aktivitäten von 2019 zeigt Ihnen, dass sich die Kontakte zwischen den Partnerstädten immer weiter vertiefen und entwickeln. Dies ist vor allem den Vereinen, im Besonderen dem Kameradschaftsverein der Freiwilligen Feuerwehr Prenzlau, dem Prenzlauer Carnevalclub e.V., dem TSV 62 Prenzlau, dem Verein zur Förderung der Diesterweggrundschule, dem Förderverein Lions Club e.V., dem FSV Rot –Weiß Prenzlau e.V., dem Tourismusverein Prenzlau und der Stadt Prenzlau sowie den Mitgliedern des Prenzlauer Städtepartnerschaftsvereins e.V. zu verdanken, die mit ihren Ideen, Aktivitäten und Projekten für interessante Begegnungen, Ereignisse und Erlebnisse in unseren Partnerstädten aber auch in Prenzlau beitrugen.

Der Prenzlauer Städtepartnerschaftsverein e.V. möchte auch zukünftig die Entwick-lung vorhandener aber auch neuer städtepartnerschaftlicher Beziehungen vor allem Kinder- und Jugendprojekte weiter unterstützen und gemeinsame Aktivitäten mit unseren Städtepartnern durchführen.

 

Downloads

Arbeitsbericht 2019 (492.3 KB)

Arbeitsbericht 2018 (235.6 KB)

Arbeitsbericht 2017 (238.4 KB)

Arbeitsbericht 2016 (310.0 KB)

Arbeitsbericht 2015 (229.9 KB)

Arbeitsbericht 2014 (219.0 KB)

Arbeitsbericht 2013 (205.0 KB)

Arbeitsbericht 2012 (117.8 KB)

Arbeitsbericht 2011 (111.7 KB)

Arbeitsbericht 2010 (88.9 KB)

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