Prenzlau (spz). Die interkommunale Zusammenarbeit der Stadt Prenzlau mit den umliegenden Ämtern und Gemeinden stand im Mittelpunkt einer Beratung, zu der Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer in dieser Woche Bürgermeister und Amtsdirektoren der an Prenzlau angrenzenden Ämter und Gemeinden einlud. „Ziel ist es, unsere Zusammenarbeit künftig noch effektiver zu gestalten, gemeinsam zu überlegen, wo es Synergieeffekte gibt und Kräfte gebündelt werden können. Es gibt eine Vielzahl von Projekten, bei denen sich unsere Arbeit berührt. Hier sollten wir noch engere Verbindungen knüpfen“, so Prenzlaus Stadtoberhaupt.
Eines der zentralen Themen der Gesprächsrunde, zu der sich Reiner Schulz (Amtsdirektor Gramzow), Detlef Neumann (Amtsdirektor Brüssow), Sylvia Klingbeil (Bürgermeisterin Gemeinde Nodwestuckermark), Christine Wernicke (Bürgermeisterin Gemeinde Uckerland), Bernd Brandenburg (Amtsdirektor Gerswalde) und Bernhardt Rengert (Bürgermeister Gemeinde Boitzenburger Land), trafen, war die Landesgartenschau 2013. Thomas Guhlke, Geschäftsführer der LaGa GmbH stellte das Konzept für die „Grüne Wonne“ vor, während Dr. Andreas Heinrich, 2. Beigeordneter der Stadt Prenzlau, verdeutlichte, dass die Gartenschau als ein Uckermark-Projekt zu verstehen sei, von dem die gesamte Region partizipieren werde.
„Es wurden darüber hinaus eine Reihe von Themen besprochen, bei denen es Schnittpunkte in der Arbeit gibt. Dies reicht von der Regelung bezüglich der Unterbringung von Fundtieren über infrastrukturelle Projekte bis hin zu Überlegungen zur Weiterentwicklung touristischer Angebote“, so Bürgermeister Hendrik Sommer. Die Runde im Prenzlauer Rathaus will er nicht als einmalige Aktion verstanden wissen, sondern im regelmäßigen Dialog Kontinuität in der Arbeit erreichen. „Ich habe den Eindruck, dass die Eingeladenen großes Interesse an einer regeren Zusammenarbeit haben. Wir verstehen Prenzlau, die Kreisstadt der Uckermark, in vielerlei Hinsicht als ‚Anker im ländlichen Raum’. Hier haben wir eine Verantwortung wahrzunehmen. Viele Projekte und Vorhaben, die in den kommenden Jahren auf der Agenda stehen, betreffen auch die umliegenden Ämter und Gemeinden. Wir wollen die Beteiligten einbeziehen und alle Möglichkeiten, die sich in der Zusammenarbeit bieten, ausnutzen. Nach der Zusammenkunft habe ich das Gefühl, dass der Weg dahin geebnet ist und es vorangehen wird.“
Frau A. Martinot
Bürgermeister und Stabsstellen
Öffentlichkeitsarbeit und Pressestelle