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Die „Straßengutachter“ analysieren die Straßen der Stadt Prenzlau mit hochauflösender Messtechnik

31.03.2020

Im September 2019 fassten die Stadtverordneten den Beschluss zur  Messbildbefahrung und Zustandserfassung und –bewertung der Prenzlauer Straßen. Daraufhin wurde diese Leistung öffentlich ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt das Ingenieurbüro Lehmann + Partner aus Erfurt.
Die Aufnahme des Zustandes der Straßen beginnt in der zweiten Aprilwoche mit einer Testbefahrung der Franz-Wienholz-Straße. Dazu wird ein auffälliger orangefarbener Kleinbus eingesetzt.
Am Fahrzeug befinden sich moderne Laserscanner zur Ermittlung der Längs- und Querebenheit, sowie auf die Straßenoberfläche gerichtete hochauflösende Messkameras zur Bildaufnahme der Oberflächenschäden.
Die Kameras richten sich nur auf die Straßen und die erfassten Bilddaten werden ausschließlich für interne Aufgaben der Stadtverwaltung verwendet. Zudem erfolgt eine Anonymisierung der Bilder in Form einer Unkenntlichmachung von Personen und KFZ-Kennzeichen. Bürger und Anwesende müssen keine Angst haben, dass sie erkennbar sind.
Nach der Auswertung der Testfahrt werden im Anschluss alle für die Stadt relevanten Straßen erfasst. Insgesamt ca. 170 km Straßen mit ihren  Nebenanlagen werden messtechnisch aufgenommen. Darin enthalten sind auch die Straßen in den Ortsteilen. Die Befahrung wird ungefähr eine Woche dauern und voraussichtlich im Mai 2020 stattfinden.

Um die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel für die Erhaltung und Instandsetzung von Straßen und Wegen noch zielgerichteter einsetzen zu können, sind grundlegende und vollständige Kenntnisse über den Straßenzustand erforderlich, die in einer Straßendatenbank zur Verfügung stehen.
Die ermittelten Zustandsdaten bilden die Grundlage für ein wirtschaftliches und bedarfsgerechtes Erhaltungsmanagement der Straßen und Wege.
Aus den Bilddaten werden weiterhin verschiedene Objekte (z.B. Verkehrszeichen, Beleuchtungsmasten, Straßenbäume), sowie die Verkehrsflächen erfasst und in das Geoinformationssystem der Stadt übertragen. Damit erhalten die einzelnen Ämter einen schnellen Zugriff auf die Straßendaten und die örtlichen Gegebenheiten.

Die Maßnahme wird mit Bundes- und Landesmitteln im Rahmen des Förderprogrammes Stadtumbau gefördert.

 

Ansprechpartner:

Frau K. Oyczysk
Hoch- und Tiefbauamt
Amtsleiterin

Kategorie:

Bauen und Stadtentwicklung
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Messbildbefahrung

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