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Treffpunkte, bauliche Maßnahmen und neue Highlights für Einheimische und Touristen stehen auf der Wunschliste

 

Insgesamt 27 Vorschläge sind in diesem Jahr für das Prenzlauer Bürgerbudget eingegangen. 22 von ihnen kommen am 15. Juni zur Abstimmung. Dann haben die Prenzlauerinnen und Prenzlauer die Möglichkeit, ihre Favoriten auszusuchen. Welche der Projekte 2020 realisiert werden, entscheiden Sie. 

Die bisherige Schwanenkönigin, Elisa Kalff, schlägt die Aufstellung einer Figur der Schwanenkönigin vor.  "Die Schwanenkönigin gibt es nun schon seit vielen Jahren. Sie wird von Jahr zu Jahr bekannter und das nicht nur in der Uckermark. Sie wirbt auf vielen Festen für den unsere Stadt. Daher wünschen wir uns eine Figur, aus Holz vielleicht oder aus Metall. Das wäre ein schönes Fotomotiv für Einheimische und Gäste", erklärt sie und spricht damit auch für die anderen jungen Frauen aus dem Schwanenköniginnenteam.  "Derartige Foto-Spots lockern die Umgebung auf, laden zum Verweilen ein und bieten ein individuelles Souvenir.  Platziert werden sollte die Figur am Nordufer mit Blick auf den See, im Rücken die Marienkirche." im Schwanenköniginnenteam verspricht man sich damit eine große Verbreitung des Motivs, insbesondere über social media. "Unsere Idee ist es, den Bekanntheitsgrad der Symbolfigur auf möglichst vielen Ebenen auszubauen und damit auch die Beziehungen zu Prenzlau zu festigen."

Heidemarie Mathwich hat einen sehr praktischen Vorschlag: die Reparatur der Zuwegung zu den Garagen am Aschplatz. Seit zwei Jahren nutzt sie dort eine Garage. "Die Wege und Zufahrtswege zum gesamten Garagenkomplex sind in einem sehr schlechten Zustand. Mein Vorschlag ist es, die Schlaglöcher mit Kies, Schlacke oder ähnlichem zu verfüllen. Ich würde mich sehr freuen, wenn dies Vorhaben beim Bürgerbudget Berücksichtigung findet."

Gerd Dieter Golletz stellt die Idee der "Entdeckungsreise  Stadtmauerrundweg Prenzlau" vor. Konkret könnte dies so aussehen, dass es im Abstand von etwa 100 Metern Informationstafeln gibt, auf denen Persönlichkeiten vorgestellt  werden, die einen wichtigen Bezug zu Prenzlau haben. Abgeschaut hat er sich diese Idee in der Lutherstadt Wittenberg. "Das würde den Rundweg für Besucher und Bewohner noch interessanter machen", ist er überzeugt.

Veronika Günther hat bei ihrem Vorschlag für einen Spielplatz in der Siedlung Schenkenberger Straße und Siedlungsstraße  junge Familien und insbesondere deren Nachwuchs im Blick. "Hierher ziehen immer mehr Familien mit kleinen Kindern. Wir haben zwei Söhne, zwei und vier Jahre alt,  und wohnen sehr gerne in dieser Gegend. Es ist ruhig und die Nachbarn sind toll. Es fehlt nur ein kleiner Spielplatz zum perfekten Glück. Es muss nichts Großes oder Extravagantes sein. Die nächsten Spielplätze sind zu Fuß für die kleinen Kids schwer zu erreichen. Es wäre toll, wenn man bei einem Spaziergang ein kleines Highlight für die Kleinen hätte."

Seinen Vorschlag eine Plattform am Stadtmauerrundweg hatte Harald Jahn bereits im vergangenen Jahr vorgebracht. Damals kamen nicht genügend Stimmen zusammen. Das aber lässt ihn nicht von seiner Idee abkommen, sondern es vielmehr erneut versuchen. Sein Vorschlag ist es, im Stadtmauerturm neben der Hackert-Büste eine begehbare Plattform mit Geländer einzurichten. Bei den in etwa drei Metern Höhe vorhandenen In Mauersimsen müsste man dafür nur eine Bohlenplattform  mit einem Geländer anbauen. Erreichbar wäre die Plattform dann über den zurzeit verschlossenen Eingang. Von dort aus würde man durch die Maueröffnung einen schönen Seeblick haben und zugleich verbunden sein mit der Geschichte der Stadt.

Ebenfalls von Harald Jahn kommt die Idee einer Skulptur auf dem Platz an der Darre. "Dieser schöne, teils historische Platz wirkt kahl und leer und sollte einen Mittelpunkt bekommen", so Jahn in seiner Begründung zum Vorschlag. Er könne sich dafür eine Bürgerumfrage vorstellen, um ein Kunstwerk von Volkmar Haase aus dem Brüssower Skulpturenpark zu erwerben. 

Nachdem der erste Teil des Radweges in der Rudolf-Breitscheid-Straße in diesem Jahr im Rahmen des Bürgerbudgets 2018 instandgesetzt werden soll, schlägt Gabriele Vogel vor, dass der noch fehlende Teil im Rahmen des diesjährigen Bürgerbudgets neu gemacht werden könnte.

Familie Rodemerk hat die Idee der Anpflanzung eines auffälligen Solitärbaumes, einer  Zeder oder einer Blutbuche, im Stadtpark unterhalb der großen Treppe gegenüber der Stadtverwaltung auf der großen ungenutzten Freifläche. 

Mike Schirrmeister hat sich von dem Jugendtreffpunkt an der Uckerpromenade inspirieren lassen. Er wünscht sich einen Jugend-Pavillon in Dedelow für seinen Ortsteil. Der Pavillon solle "als überdachter Treffpunkt für unsere Jugendliche dienen. Durch die gemeinschaftliche Errichtung mit der Jugendlichen hoffe ich auf die Erhöhung der Wertschätzung und auf die Stärkung der Gemeinschaft im Ort. Als Standort würde ich die Fläche vor dem ehemaligem Schulgebäude vorschlagen."

Marcel Schibull schlägt vor, auf dem Spielplatz des Bürgerhauses einen Naturerlebnisraum bzw. Bürgergarten entstehen zu lassen. Das Jugendhaus PUZZLE, das Bürgerhaus und das Netzwerk Ge-sunde Kinder könnten hier als Kooperationspartner fungieren.

Brunhild Krause will, dass die Kinder in der Spielstraße im Millionenviertel sicherer sind. Ihr Anliegen ist eine Verkehrsberuhigung in der Spielstraße. Deshalb schlägt sie vor, ein sogenanntes  „Berliner Kissen“ oder große Blumenkästen wie vor dem Rathaus zu installieren. Das würde zur Verkehrsberuhigung beitragen. Ihr Argument: "Die Kinder rufen immer: 'Achtung Auto!', aber die Fahrer nie: 'Achtung Kinder!'."

Um das Gemeinschaftsleben in den Orts- und Gemeindeteilen zu fördern braucht es geeignete Orte, ist Felix Teichner überzeugt. Ortstreffpunkte für Güstow und Mühlhof zu schaffen, ist sein Vorschlag.  "Egal, ob für junge Leute beim abendlich-geselligen Beisammensein, für betagte Spaziergänger oder für rastende Radler bietet ein solcher Ort eine perfekte Gelegenheit. In Kombination mit einem Mülleimer und einem Fahrradständer bietet eine überdachte Sitzgelegenheit ein Rundumpaket." Er schlägt vor, einen solchen Platz in Güstow,  idealerweise am Gedenkstein unter der Linde,  sowie in Mühlhof am Kreisel zu schaffen.

"Die Prenzlauer Friedrichstraße hat in der Weihnachtszeit eine Pyramide. Als weitere Aufwertung des Prenzlauer Weihnachtsmarktes wäre ein großer Schwibbogen für die Innenstadt mit dem Motiv der Marienkirche ein zusätzlicher Anziehungspunkt", meint Silvio Grensing. Hergestellt werden könnte der Schwibbogen in den Uckermärkischen Werkstätten in einer Größe von etwa vier Metern mal zweieinhalb und mal zwei Metern.  Er sollte mit einer Beleuchtung versehen sein und dann jährlich aufgestellt werden.

Kurz und knapp ist der Vorschlag von Sieglinde Schultze. Sie wünscht sich, die Ernennung eines  "Uckerkönigs" oder "Meilenmannes", der neben der Schwanenkönigin und den LaGa-Figuren zu einem weiteren "Maskottchen", speziell für Veranstaltungen, werden könnte. Mehr als ein entsprechendes Kostüm und natürlich Freiwillige, die in die entsprechende Robe schlüpfen, braucht es aus ihrer Sicht dafür nicht.

Sieglinde Schultze wünscht sich eine weiße Bank am unteren Ende des Kirchwegs an der Ecke zur Stadtmauer. Dort stehe derzeit nur ein Papierkorb, den man jedoch versetzen könne. Aus ihrer Sicht ist dies ein idealer Ort um auszuruhen und die Sonne zu genießen. 

Von Ute Finck wird die Idee eingebracht, einen Baumpfad durch die Innenstadt zu schaffen. Mit einer Gruppe anderer Interessierter sei sie die dafür in Frage kommende Strecke schon einmal abgelaufen. "Wir waren sehr angetan, wie interessant dieser Themenpfad auch für Touristen und den Anschauungsunterricht im Schulbereich wäre. Aus dem Bürgerbudget sollten Mittel und für die Bereitstellung eines offiziellen Flyers bereitgestellt werden, den man dann bei der Stadtinformation erhalten kann. Startpunkt für den Prenzlauer Baumpfad  könnten die Dachplatanen auf dem Raiffeisenplatz sein. Vor Ort sollten dann Beschreibungstafeln, angefertigt vielleicht von den Uckermärkischen Werkstätten oder der Ländlichen Arbeitsförderung, aufgestellt werden. Aus dem Baumpfad könnte man künftig für unterschiedliche Themen ein vielfältiges lokales Pfadsystem gestalten."

Die Instandsetzung des Laubenweges als Verbindung des Wohngebietes Goethestraße und Am Schäfergraben zur Friedhofstraße ist der Vorschlag, den Ingrid Witthuhn im Rahmen des Bürgerbudgets vorstellt. Sie sagt, dass der Weg für Radfahrer eine Gefahr darstelle und unbedingt erneuert werden sollte.

Einen Pavillon für den Ortsteil Dauer wünscht sich René Ladewig am Dorfanger bei den Eichen. Dieser  könne dann als Treffpunkt  genutzt werden. Hierhin könne man auch die bereits vorhandenen Info-Kästen umsetzen. Der Treffpunkt in Form eines Pavillons würde aus seiner Sicht die Einwohner zwischen Kirche und Feuerwehr wieder mehr ins Gespräch kommen lassen und zudem Durchreisenden, die häufiger an dieser  Stelle Rast machen, erste Informationen über Prenzlau und seine Ortsteile geben.

Die Sanierung und Erweiterung des Hundespielplatzes steht auf der Wunschliste von Heike Krause ganz oben. Sie sagt: "Es wäre schön, wenn der öffentliche Hundespielplatz am Uckerstadion etwas erneuert und ausgebaut bzw. erweitert werden kann." Bei der Wippe beispielsweise fehle schon ein Brett. Auch seien die Stangen für die Slalomstrecke bereits verschwunden.  "Ein Tunnel und ein Ring zum Durchspringen wären auch eine Idee."

Stefan Bathke lenkt den Blick ins Wohngebiet am Georg-Dreke-Ring und Robert-Schulz-Ring. Sein Vorschlag: "Es sollte ein Fußball-Fangzaun um den Fußballplatz im Garagenkomplex bei der Arthur-Becker Schule aus Ballfangnetzen errichtet werden. Vorrangig sind hier die kurzen Seiten hinter den Toren und die Längsseite zur Arthur-Becker-Schule zu bestücken." Sein Wunsch ist es, dass so viele Ballfangnetze wie über das Bürgerbudget finanzierbar, angebracht werden sollten.

Frank Müller hat sich aufmerksam auf dem Friedhof umgeschaut und festgestellt, dass es hier an Wasserentnahmestellen in ausreichender Zahl fehlt. "Für viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger  liegen die Entnahmestellen zu weit auseinander." Er schlägt vor, für 5.000 Euro entweder eine zusätzliche Wasserentnahmestelle auf dem Friedhof zu schaffen oder  zusätzliche  Wasserfässer auf dem Friedhof saisonal aufzustellen und diese je nach Bedarf täglich mobil aufzufüllen. 

Eckhard Schäfer wirbt für die Installation einer elektronischen  Standortanzeige für Obstbäume und diverses Wildobst im Naturerlebnis Uckermark am Schafrichtersee. "Die elektronische Tafel erleichtert den Besuchern und insbesondere den Kindern  das Auffinden von bestimmten alten Obstsorten der über 80 Bäume, die es hier gibt." 'So biete sich eine zusätzliche Möglichkeit des Kennenlernens alter Sorten, insbesondere von Wildobst.

Welche der Vorschläge 2020 umgesetzt werden, entscheiden die Prenzlauerinnen und Prenzlauer. Bei der Abstimmung erhält jeder Stimmberechtigte fünf Bürgertaler, die er ganz nach Belieben verteilen kann. "Man kann also alle fünf für ein Projekt geben oder sie aufteilen", erläutert Bürgermeister Hendrik Sommer. Abstimmungsberechtigt sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Prenzlau und der Ortsteile sowie Kinder ab dem 12. Lebensjahr, wenn sie in Begleitung ihrer Eltern an der Abstimmung teilnehmen.

 

Ansprechpartner:

Herr Hendrik Sommer
Bürgermeister und Stabsstellen
Bürgermeister

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