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Kita „Freundschaft“ widmet sich den Naturwissenschaften und wurde dafür gleich zweimal ausgezeichnet

06.11.2018

Über gleich zwei Auszeichnungen im Monat konnten sich die Kinder und die Erzieherinnen und Erzieher der Kita „Freundschaft“ im Oktober freuen. „Wir wurden erneut mit dem Titel ‚Haus der kleinen Forscher‘ ausgezeichnet und nahmen erfolgreich an einem Projekt der Uni-Klinik Dresden teil, sodass wir jetzt den Titel ‚Clever in Sonne und Schatten‘ tragen dürfen“, berichtet Kita-Leiterin Sabine Hesse. Die Arbeiten im Rahmen des Projektes „Haus der kleinen Forscher“ gehören in der Kita, wie in allen anderen städtischen Kindertagesstätten auch, längst zum Alltag. „Nicht nur, weil es im Rahmen der Grundsätze elementarer Bildung, die im Land Brandenburg festgeschrieben sind, wichtig ist, dass sich die Mädchen und Jungen schon frühzeitig mit Mathematik und den Naturwissenschaften beschäftigen und auseinandersetzen, sondern vor allem, weil wir Erzieher es als unsere wichtigste Aufgabe verstehen, die Kinder auf die Schule, auf das Leben vorzubereiten.“ Sie an naturwissenschaftliche Zusammenhänge heranzuführen, ihre Neugier zu fördern, Wissen zu vermitteln, Dinge nachvollziehbar und für die Mädchen und Jungen verständlich zu machen, sei, so Hesse wichtig. „Dabei geht es vor allem darum, dass die Kinder diese Zusammenhänge verstehen. Beispielsweise warum es bei einem Gewitter gehörig kracht, wie Nebel entsteht, warum manche Dinge auf dem Wasser schwimmen und andere untergehen. Ihnen etwas zu erklären, ist das eine – etwas anderes ist es, wenn sie es begreifen.“ Deshalb gibt es seit Jahren schon in der Kita zwei Funktionsräume für die älteren wie auch die jüngeren Kinder, wo genau diese Themen – Mathematik und Naturwissenschaften – im Mittelpunkt stehen und zum Erleben, Austesten, Experimentieren und spielerischen Lernen eingeladen wird. „Hier gibt es sogar echte Fische und Stabheuschrecken“, erklärt Sabine Hesse. In diesem Jahr hat die Kita den Titel „Haus der kleinen Forscher“ bereits zum vierten Mal erhalten. „Im Rahmen dessen haben wir auch Fördermittel beim Landkreis beantragt und erhalten und konnten für die 2.500 Euro ein Forschercenter anschaffen, das mit Wasserbecken, Spiegeln und vielem mehr eine richtige Experimentierstation ist und bei den Kindern toll ankommt.“ Neben dem im Programm der Kita fest verankerten Projekt „Haus der kleinen Forscher“ suchen Hesse und ihr Team aber immer auch nach weiteren Angeboten, Projekten, Wettbewerben. „So sind wir auch auf die Ausschreibung der Uni-Klinik Dresden gestoßen und haben uns beworben.“ Eine Prämie gab es nicht. Doch es geht auch nicht immer nur ums Geld. „Wir fanden das Projekt passend, weil es sich mit der Sonne und ihren Auswirkungen auseinandersetzt. Das passte natürlich auch in diesem Sommer.“ Auch hier haben die Kinder viel experimentiert, beobachtet, eigenes Wissen eingebracht. „Sie haben erfahren, wie wichtig die Sonne beispielsweise für das Wachsen der Pflanzen ist, sie haben aber auch verstanden, dass die Sonne schädlich sein kann und wie man sich vor zu viel Sonneneinstrahlung schützen kann und muss.“ Dabei einbezogen wurden auch die Eltern. Am Ende entstand eine viele Seiten starke Dokumentation, die die Kita einreichte und die am Ende mit dem Titel honoriert wurde.

 

Ansprechpartner:

Frau Hesse

Leiterin der Kita und Hort

Kategorie:

Bildung und Soziales
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