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Globale Herausforderung, lokales Handeln - Eigene Wege im Klima- und Umweltschutz im Gespräch

14.10.2021

Prenzlau (spz). Wer den Klimawandel nicht negiert und den Menschen eine große Verantwortung in Sachen Umwelt- und Klimaschutz einräumt, der weiß, dass in vielen Bereichen um- und neugedacht werden muss. Welche kommunalen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind, soll in einer öffentlichen Diskussionsrunde gemeinsam von Vertretern aus der Bürgerschaft, Politik, Wirtschaft und Verwaltung diskutiert werden. Am Montag, dem 8. November, ist dafür von 18 Uhr bis 20 Uhr in der Aula des Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasiums, Schulteil II – der ehemaligen Blumenhalle – Gelegenheit. In dem Einladungsflyer heißt es: „Nachdem im Jahr 2020 Corona die Schlagzeilen beherrschte, sorgten Extremwetter-Ereignisse in 2021 wie die Überschwemmungen in der Eifel und die Brände in Südeuropa und den USA dafür, dass der Klimawandel wieder ins Bewusstsein rückt. Bis 2050 rechnet die Weltbank in einer aktuellen Studie, an der auch das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) beteiligt war, mit bis zu 130 Millionen Klimaflüchtlingen weltweit. Internationale Zusammenarbeit (z.B. die 17 SDG der UN) ist das Gebot der Stunde. Dabei spielen die heimischen Kommunen eine herausragende Rolle, denn Waldbrände, Wasserknappheit und Artensterben verändern schon jetzt die gewohnte Lebensweise. So haben einige Kommunen bereits den Klimanotstand ausgerufen. Das bedeutet in der Praxis ein Umdenken im Sinne einer Klimaanpassung in den Bereichen Wirtschaft, Verkehr, Energie, Landwirtschaft, Tourismus und Stadtplanung. Es stellen sich die Fragen: Welche (Um)Welt wollen wir unseren Kindern und Enkeln überlassen, von denen sich immer mehr z.B. bei ‚Fridays for Future‘ engagieren? Was können wir jetzt konkret tun? Gemeinsam mit den lokalen Akteuren Stadtwerken, Wohnungsunternehmen, Handel und Gewerbetreibenden, Schulen, Tourismusverbänden, Vereinen und Initiativen mit ihren Haupt- und Ehrenamtlichen möchten wir deshalb auch darüber sprechen, wie nach den aktuellen Klimabeschlüssen der Bundes- und Landesregierung sowie den Reaktionen darauf (u.a. von Wissenschaft und Verbänden) kommunale Schlussfolgerungen für eine nachhaltige Zusammenarbeit aussehen können.“ Bürgermeister Hendrik Sommer ist Schirmherr der Veranstaltung; von Dr. Martin Pohlmann vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg gibt es ein Impulsstatement unter der Überschrift „Prima Klima?“.  Kommunale Beispiele und Initiativen stellt Dr. Fritz A. Reusswig vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V. vor. Zu den Gesprächspartnern auf dem Podium gehören weiterhin Dr. Andreas Heinrich, 2.Beigeordneter der Stadt Prenzlau, sowie Jens Rackelmann, Forstoberinspektor im Prenzlauer Forst. Gemeinsam mit dem Publikum wollen sie alle diskutieren, welche Ansätze für ein neues Klimaschutzdenken es in Prenzlau geben kann und wie diese vor allem an die Menschen herangetragen werden können.

Der Eintritt ist kostenfrei. Die Veranstaltung findet unter den aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln statt. Nach jetzigem Stand erfolgt eine Einlasskontrolle mit Nachweis GGG. Um eine Anmeldung bis spätestens 05. November wird unter der Rufnummer  030 392 2542 oder 03984 75160 bzw. per E-Mail an:  gekopost@geko-bb.de oder wirtschaftsfoerderung@prenzlau.de gebeten. Kurzentschlossene sind ebenfalls herzlich willkommen.

 

Ansprechpartner:

Frau S. Liebher
SG Wirtschaftsförderung
SGL Wirtschaftsförderung

Kategorie:

Landschaft und Umwelt
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