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Häufig gestellte Fragen zu Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus Covid-19 - Auskunft

  • Hotline des Bundesgesundheitsministeriums für Bürgerinnen und Bürger: 030 / 346465 100
  • Bürgertelefon beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg (LAVG): 0331 / 8683-777
  • Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg: 116117
  • Weitere Informationen zum Virus können aktualisiert auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de) sowie unter www.bundesgesundheitsministerium.de und www.infektionsschutz.de gefunden werden
  • Ab sofort können sich Unternehmen, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in akute betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, an die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) wenden. Die WFBB-Regionalcenter sowie die zentral eingerichtete Anlaufstelle nehmen Ihr Anliegen gerne auf. 

Allgemeine Regeln, Öffnungs- und Sprechzeiten, Veranstaltungen

Welche Regeln gelten derzeit?
Über die aktuellen Regeln und die stufenweise Regeln informiert die Seite der Landesregierung Brandenburg zum CoronavirusAktuelle Informationen, Verordnungen und Presemitteilung für unseren Landkreis werden auf der Seite Corona-Situation im Landkreis Uckermark veröffentlicht.
Information von der Seite der Landesregierung Brandenburg zum Coronavirus (Stand 12.02.2021):

Private Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis sind nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet (zuzüglich Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr aus diesen beiden Haushalten). Das gilt für Zusammenkünfte sowohl im privaten Wohnraum und Garten als auch in öffentlichen oder angemieteten Räumen.

Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter sind weiterhin unter freiem Himmel mit höchstens 100 zeitgleich Anwesenden und in geschlossenen Räumen mit höchstens 50 zeitgleich Anwesenden möglich. Veranstalter*innen haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:

  • die Einhaltung des Abstandsgebots zwischen allen Teilnehmenden,
  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts der Teilnehmenden,
  • das verpflichtende Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung durch die Teilnehmenden; auf Wochenmärkten gilt die Tragepflicht auch auf den Wegen und Flächen zwischen den einzelnen Marktständen,
  • das Erfassen von Personendaten in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung (außer auf Wochenmärkten); die Teilnehmenden haben ihre Personendaten vollständig und wahrheitsgemäß anzugeben.

Ausgangsbeschränkungen: Das Betreten des öffentlichen Raumes ist nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes gestattet. Triftige Gründe sind insbesondere:

  1. der Besuch von Ehe- und Lebenspartner*innen sowie Lebensgefährt*innen,
  2. die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,
  3. die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen,
  4. die Begleitung und Betreuung Sterbender oder von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen,
  5. die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer und therapeutischer Leistungen,
  6. die Inanspruchnahme veterinärmedizinischer Leistungen und die Versorgung und Pflege von Tieren,
  7. die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  8. das Aufsuchen der Arbeitsstätte und die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten,
  9. die Teilnahme an Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes, religiösen Veranstaltungen, nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen,
  10. die Teilnahme an nach der Eindämmungsverordnung nicht untersagten Veranstaltungen,
  11. die Teilnahme an Zusammenkünften nach § 7 Absatz 5,
  12. die Durchführung von Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und zur Jagdausübung durch jagdberechtigte und beauftragte Personen,
  13. das Aufsuchen von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Sinne des Kindertagesstättengesetzes, Horteinrichtungen, Schulen, Hochschulen sowie sonstigen Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen,
  14. das Aufsuchen der nach dieser Verordnung nicht geschlossenen Einrichtungen und Betriebe sowie die Inanspruchnahme der zulässigen Dienstleistungen,
  15. die Ausübung von Sport nach Maßgabe des § 12 Absatz 2 Nummer 1 sowie Bewegung an der frischen Luft,
  16. die Ausübung begleiteter Außenaktivitäten mit Kindern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, insbesondere von Grundschulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe und im Rahmen einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung,
  17. die Wahrnehmung von Terminen bei Behörden, Gerichten, Rechtsantragstellen, Gerichtsvollzieher*innen, Steuerberater*innen, Rechtsanwält*innen sowie Notar*innen, einschließlich der Teilnahme an Gerichtsverhandlungen als Teil der Öffentlichkeit.
  18. die Abgabe von Blut-, Blutplasma- und Knochenmarkspenden,
  19. die Bewirtschaftung von gärtnerischen und land- und forstwirtschaftlichen Flächen.

Alkoholverbot

Der Konsum von alkoholischen Getränken ist im öffentlichen Raum ganztägig untersagt. Das gilt landesweit. Das bedeutet speziell in der Weihnachtszeit, dass auch der „Glühwein to go“ nicht mehr erlaubt ist.

Was bedeutet eingeschränkter Bewegungsradius von 15 Kilometern?
Über die aktuellen Regeln und die stufenweise Regeln informiert die Seite der Landesregierung Brandenburg zum CoronavirusAktuelle Informationen, Verordnungen und Presemitteilung für unseren Landkreis werden auf der Seite Corona-Situation im Landkreis Uckermark veröffentlicht.
Information von der Seite der Landesregierung Brandenburg zum Coronavirus (Stand 22.01.2021):

Der Bewegungsradius wird für touristische Ausflüge, Sport und Bewegung im Freien auf einen 15 Kilometer-Radius um den jeweiligen Landkreis / die kreisfreie Stadt beschränkt, wenn dort eine 7-Tages-Inzidenz von über 200 vorliegt. Notwendige Fahrten über diesen Radius hinaus, zum Beispiel zur Arbeit oder zum Arzt sind selbstverständlich weiterhin möglich.

Entscheidend ist der aktuelle Inzidenzwert, den das Land täglich aktuell meldet. Und die zuständige kommunale Behörde muss die Überschreitung in geeigneter Weise öffentlich bekanntgegeben haben. Dann ist für die Einwohnerinnen und Einwohner des betreffenden Landkreises oder der betreffenden kreisfreien Stadt ab dem Tag der Bekanntgabe der Aufenthalt im öffentlichen Raum zur Ausübung von Sport sowie zur Bewergung an der frischen Luft nur bis zu einem Umkreis von 15 Kilometern der betreffenden Landkreis- oder Stadtgrenze gestattet.

Eine Unterschreitung des Inzidenz-Wertes innerhalb eines Gesamtzeitraums von fünf Tagen ist dabei unbeachtlich. Das bedeutet: Wenn die zuständige kommunale Behörde die Überschreitung bekanntgegeben hat, gilt diese mindestens fünf Tage. Also auch, wenn in den folgenden fünf Tagen an einem Tag der 7-Tages-Inzidenz einmal unter 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegen sollte.

Der Landesbetrieb Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB) hat eine interaktive Karte erstellt, mit der man den 15-Kilometer-Radius darstellen kann: https://bb-viewer.geobasis-bb.de/ (rechts im Menü "Kartenebenen" beim untersten Punkt "Corona: 15-Kilometer-Grenze" klicken).

Welche Regelungen gelten im Rathaus und alle dazugehörigen Einrichtungen?

Auf Grundlage der aktuellen Eindämmungsverordnung ist die Stadtverwaltung Prenzlau bis einschließlich 07. März für den öffentlichen Besucherverkehr geschlossen. In dringenden Fällen können Termine vereinbart werden. Dies erfolgt telefonisch unter der Durchwahl 03984/75322 bzw. per Mail: buergerservice@prenzlau.de. Ebenfalls geschlossen sind die Einrichtungen im Dominikanerkloster - Stadtarchiv, Stadtbibliothek, Kulturhistorisches Museum - sowie die Stadtinformation.

In den Verwaltungsgebäuden haben die Besucherinnen und Besucher eine medizinische Maske zu tragen.

Betreuungseinrichtungen
Eltern, deren Kinder in den Kindereinrichtungen der Stadt betreut werden, sind gebeten, die Betreuung in den Einrichtungen nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn sich keine anderen Möglichkeiten bieten. Hinsichtlich der allgemeinen Regelungen zur Betreuung in Kindertagesstätten wird die für das Land geltende Verordnung abgewartet. Die Öffentlichkeit wird, sobald diese veröffentlicht ist, zeitnah informiert.

Das Büro der Friedhofsverwaltung ist für den Besucherverkehr ebenfalls geschlossen. Es wird ausschließlich mit Terminvergabe gearbeitet. Alle diejenigen, die ein Anliegen haben, welches in der Friedhofsverwaltung direkt bearbeitet werden muss, wenden sich bitte per Mail oder telefonisch an die Friedhofsverwaltung und vereinbaren einen Termin.
Kontakt: Tel. 03984 / 2444, Funk: 0160 7428894, Mail: friedhof@prenzlau.de

City-Gutscheine
Bestellungen für City-Gutscheine nimmt die Stadtinformation, die trotz Schließung für den Besucherverkehr besetzt ist, unter der Durchwahl 03984 / 833952 sowie per Mail unter stadtinfo@prenzlau.de entgegen. 

Über Aktuelle Informationen, Verordnungen und Presemitteilung für unseren Landkreis informiert die Seite Corona-Situation im Landkreis Uckermark.

Wird es weiterhin Trauungen geben?

Eheschließungen können weiterhin vollzogen werden. Die Maskenpflicht besteht für alle Beteiligten während der gesamten Trauung. Für weitere Informationen steht Ihnen das Standesamt telefonisch unter der Durchwahl 03984 / 75 315 zur Verfügung. 

Welche Geschäfte und Einrichtungen sind geschlossen und welche haben noch geöffnet?

Einzelhandel und Dienstleistungen

Folgende Geschäfte und Einrichtungen dürfen weiterhin geöffnet bleiben:

1. Lebensmittelgeschäfte und Getränkemärkte,
2. Drogerien, Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser,
3. Buchhandel sowie Zeitungs- und Zeitschriftenhandel,
4. Tierbedarfshandel und Futtermittelmärkte,
5. Baufachmärkte mit Zutritt nur für Kundinnen und Kunden mit Gewerbenachweis,
6. Baumschulen, Gartenfachmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte, sofern die Verkaufsfläche überwiegend unter freiem Himmel liegt,
7. landwirtschaftliche Direktvermarkter von Lebensmitteln,
8. Tankstellen,
9. Tabakwarenhandel,
10. Verkaufsstände auf Wochenmärkten beschränkt auf die für den stationären Einzelhandel nach dieser Verordnung zugelassenen Sortimente,
11. Banken und Sparkassen sowie Poststellen,
12. Optiker und Hörgeräteakustiker,
13. Reinigungen und Waschsalons,
14. Werkstätten für Fahrräder und Kraftfahrzeuge,
15. Abhol- und Lieferdienste.

Es gilt das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Kundinnen und Kunden. Die Tragepflicht gilt auch auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen vor den Verkaufsstellen einschließlich der direkt zugehörigen Parkplätze.

Alle anderen Geschäfte, die nicht in der oben aufgeführten Liste enthalten sind, müssen geschlossen werden.

Körpernahe Dienstleistungen

Körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sind untersagt. Ausnahmen gelten für Dienstleistende im Gesundheits- und Pflegebereich, wie z.B. im Bereich der Physio- oder Ergotherapie, Logopädie, Podologie sowie der Fußpflege, die nicht rein kosmetischen Zwecken dient. Desweiteren sind Friseurbetriebe geöffnet.

Gastronomie

Gaststätten sind für den Publikumsverkehr zu schließen. Speisen und Getränke können zur Mitnahme im Rahmen des Außerhausverkaufs abgegeben oder gleliefert werden.

Geöffnet bleiben dürfen:

  • Gaststätten im Reisegewerbe im Sinne des Brandenburgischen Gaststättengesetzes; der Verzehr vor Ort ist untersagt,

  • Verpflegungseinrichtungen (Mensen und Cafeterien) an Hochschulstandorten sowie an betrieblichen, beruflichen oder vergleichbaren Fortbildungseinrichtungen

  • Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen

  • die Verpflegung im Zusammenhang mit zulässigen Übernachtungsangeboten

Beherbergung und Tourismus

Für touristische Zwecke wie Freizeitreisen sind Beherbergungsstätten, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze, private und gewerbliche Ferienwohnungen und -häusern sowie vergleichbare Angebote, geschlossen. Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote sind untersagt.
Nur zu geschäftlichen oder dienstlichen Zwecken dürfen Übernachtungsangebote zur Verfügung gestellt werden.

Sport

Der Sportbetrieb auf und in allen Sportanlagen ist untersagt. Dies gilt insbesondere für

  • Gymnastik-, Turn- und Sporthallen,
  • Fitnessstudios,
  • Tanzstudios, Tanzschulen,
  • Bolzplätze, Skateranlagen und
  • vergleichbare Einrichtungen.

Dieses Verbot gilt nicht für

  • den Individualsport auf und in allen Sportanlagen allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts; die Ausübung von Kontaktsport mit Personen eines anderen Haushalts ist untersagt,
  • Sportanlagen, soweit in diesen ausschließlich ärtzlich verordneter Sport oder Sport zu sozial-therapeutischen Zwecken ausgeübt wird,
  • den Schulbetrieb und die Kindertagesbetreuung entsprechend § 17 Absatz 2 Satz 1 sowie für Lehrveranstaltungen in der Sportpraxis an Hochschulen,
  • den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und ‑sportler, der Bundesligateams sowie der Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sportarten an Bundes-, Landes- oder Olympiastützpunkten, der im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet.

Das bedeutet: Der organisierte sowie der gemeinschaftliche Freizeit- und Amateursport müssen einen Monat pausieren. Individualsportarten alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand sind weiter erlaubt. Also: Joggen, Fahrradfahren, Tischtennis, Angeln - so etwas ist weiter möglich. Aber: Kicken in größerer Gruppe auf dem Bolzplatz ist nicht erlaubt.

Alle Regeln und Maßnahmen der Corona-Verordnung werden auf der Land Brandenburg Seite "Gemeinsam gegen Corona" zusammengefasst.

Welche Regelungen gelten für den Schulbesuch?

Über die aktuellen Regelungen des Schulbesuchs informiert die Seite des Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS).

Die konkrete Ausgestaltung obliegt den Schulleitungen mit ihren Kollegien entsprechend den standortspezifischen Rahmenbedingungen.

Für welche Kinder wird ab dem 04. Januar 2021 eine Hortbetreuung (Notbetreuung) gewährleistet?

Ab dem 4. Januar 2021 ist der Präsenzunterricht in Grundschulen sowie der Hortbetrieb (Betreuung schulpflichtiger Kinder) untersagt. Für Kinder der ersten bis vierten Schuljahresstufe ist eine Notbetreuung zu gewährleisten. Kinder der fünften und sechsten Schuljahrgangsstufe haben einen Anspruch auf Notbetreuung, wenn mindestens ein Personensorgeberechtigter im stationären und ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig ist.

Die Hortbetreuung (Notbetreuung) wird gewährleistet für:

  • dies aus Kindeswohlgründen erforderlich ist
  • Kinder von Alleinerziehenden, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann
  • wenn beide Personensorgeberechtigten in kritischen Infrastrukturbereichen tätig sind. Ein Anspruch dieser Kinder besteht auch dann, wenn ein Personensorgeberechtigter im stationären und ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig ist. Wer zu den Personensorgeberechtigten in kritischen Infrastrukturbereichen zählt, ist im nächsten Abschnitt zusammengefasst.

Zu den Personensorgeberechtigten in kritischen Infrastrukturbereichen zählen:

  1. Gesundheitsbereich, in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, den stationären und teilstationären Erziehungshilfen, in Internaten nach § 45 des Achten Buches Sozialgesetzbuch, den Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe sowie zur Versorgung psychisch Erkrankter,
  2. Erzieherin oder Erzieher in der Kindertagesbetreuung oder als Lehrkraft in der Notbetreuung,
  3. Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen in der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,
  4. Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Feuerwehr und Bundeswehr sowie sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,
  5. Rechtspflege und Steuerrechtspflege,
  6. Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereichen,
  7. Daseinsvorsorge für Energie, Abfall, Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr, Informationstechnologie und Telekommunikation
  8. Leistungsverwaltung der Träger der Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch, nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch und nach dem Asylbewerberleistungsgesetz,
  9. Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und  Versorgungswirtschaft,
  10. Lehrkräfte für zugelassenen Unterricht, für pädagogische Angebote und Betreuungsangebote in Schulen sowie für die Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen,
  11. Medien (einschließlich Infrastruktur bis hin zur Zeitungszustellung),
  12. Veterinärmedizin,
  13. für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal,
  14. Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind,
  15. freiwillige Feuerwehren und in anderen Hilfsorganisationen ehrenamtlich Tätige
  16. Bestattungsunternehmen.
Wie muss ich die Notbetreuung beantragen?
Welche Besuchsregelungen gelten in Krankenhäusern, in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen und in Pflegeeinrichtungen?

Betreiberinnen und Betreiber von Krankenhäusern und Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Pflegeheimen und besonderen Wohnformen haben bei Besuchen von Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohnern sicherzustellen, dass

  • der Zutritt gesteuert wird und unnötige physische Kontakte zu Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohnern, zum Personal sowie unter den Besuchenden vermieden werden,
  • soweit möglich, durch bauliche oder andere geeignete Maßnahmen ein wirksamer Schutz der Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals vor Infektionen gewährleistet wird,
  • Personendaten in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden; die Besucherinnen und Besucher haben ihre Personendaten vollständig und wahrheitsgemäß anzugeben.

Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und vergleichbaren Einrichtungen sind bezüglich der Anzahl und des Zeitfensters der Besucher*innen stärker eingeschränkt: Jede/r Patient/in oder Bewohner/in darf höchstens eine/n Besucher/in pro Tag empfangen. Diese Personengrenze gilt aber nicht für die Begleitung Sterbender.

Besucher*innen haben während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung und in den dazugehörigen Außenbereichen eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil zu tragen. Besucherinnen und Besucher müssen über ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verfügen und dieses auf Verlangen nachweisen; die dem Test-ergebnis zu Grunde liegende Testung mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests oder eines PCR-Tests darf höchstens 48 Stunden vor dem Besuch vorgenommen worden sein; der Test muss die jeweils geltenden Anforderungen des Robert-Koch-Instituts erfüllen. Die Einrichtungen in der Pflege haben den Besucherinnen und Besuchern die Durchführung einer Testung mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests vor dem Betreten der Einrichtung anzubieten.

Personen mit Symptomen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.htmlhinweisen, sind vom Besuchsrecht ausgeschlossen.

Ein Besuchsrecht besteht auch dann nicht, sofern in der jeweiligen Einrichtung aktuell ein aktives SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen vorliegt und noch keine wirksamen Maßnahmen zur Isolierung der betroffenen Bewohnerinnen oder Bewohner getroffen werden konnten.

Empfehlung: Alle sollten sich vor ihrem Besuch zum Beispiel telefonisch oder über die Internetseite bei der jeweiligen Einrichtung informieren, unter welchen Bedingungen ein Besuch möglich ist.

Sind Besuche auf Geburtsstationen erlaubt?
Besuche von Geburtsstationen durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen sind gestattet; das gleiche gilt für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.
Darf man mit Kindern auf den Spielplatz gehen?
Aufgrund der aktuellen Eindämmungsverordnung wird von Seiten der Prenzlauer Stadtverwaltung darauf hingewiesen, dass Bolzplätze, Skateranlagen und vergleichbare Anlagen nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushaltes genutzt werden dürfen.

Der Besuch von Spielplätzen ist ausschließlich Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres gestattet und auch nur dann, wenn sie von einer aufsichtsbefugten Person begleitet werden.

Gibt es Unterstützung für Vereine?
Auf der Seite Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt finden Sie alle erforderlichen Informationen.
Wo bekomme ich Hilfe?
Unter der Rufnummer 03984 75-114 sind Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung ab sofort immer montags bis donnerstags zwischen 8 Uhr und 16 Uhr sowie freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr erreichbar und beantworten die Stadt Prenzlau betreffende Fragen zu den Maßnahmen im Rahmen der Corona –Pandemie.

Auch der Landkreis hat ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 03984 70-2222 geschaltet. Montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr kann man sich mit Problemen und Fragen an den Landkreis wenden.

Hilfestellungen für Firmen, Selbstständige und kleine Unternehmen:

Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Wo bekommen Firmen, Selbstständige und kleine Unternehmen Hilfe?

Erstansprache

Nordost-Brandenburg (Landkreise Oberhavel, Barnim, Uckermark)
E-Mail: Heinz.roth@wfbb.de
Telefon: 03334/818 77-10

Steuererleichterungen

Es können laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer beziehungsweise zur Körperschaftsteuer auf Antrag herabgesetzt oder angepasst werden, ohne dass an den Nachweis der Voraussetzungen allzu strenge Anforderungen gestellt werden. Auch eine Stundung fälliger Steuerforderungen ist möglich. In diesen Fällen werden die Finanzämter auf Stundungszinsen verzichten. Bei unmittelbar Betroffenen werde auch vorübergehend von Vollstreckungsmaßnahmen abgesehen. Ebenso können Säumniszuschläge erlassen werden. Die Ministerin empfahl den betroffenen Unternehmen, sich frühzeitig an das zuständige Finanzamt zu wenden

Fördermittel und Darlehen

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden.

  • Instrumente wie die Erleichterung des Kurzarbeitergeldes sind bereits auf Bundesebene beschlossen worden. Sie sollen nun auf Landesebene angepasst und gegebenenfalls aufgestockt werden, um Brandenburger Unternehmen und Beschäftigte zu unterstützen.
  • Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie stellt weitere Haushaltsmittel für die ergänzende Gewährung von Darlehen zur Liquiditätssicherung von Unternehmen bereit.
  • Das Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramm (KoSta) wird entsprechend des aktuellen Bedarfs angepasst und für nahezu alle Branchen geöffnet.
  • Ab sofort können sich Unternehmen, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in akute betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, an die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) wenden. Die WFBB-Regionalcenter sowie die zentral eingerichtete Anlaufstelle nehmen Ihr Anliegen gerne auf.
  • KfW Corona Hilfe für Unternehmen

Corona-Soforthilfe der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Das Sofortprogramm soll gewerblichen Unternehmen im Sinne § 2 GewStG und Angehörigen der Freien Berufe, die durch die Coronakrise 2020 in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind, eine schnelle und angemessene finanzielle Hilfestellung zur Milderung von unmittelbaren Schäden und Nachteilen leisten. Es handelt sich hierbei um nicht rückzahlbare Zuschüsse, welche unbürokratisch und kurzfristig gewährt werden.
Aktuelle Informationen und Anträge zur Corona-Soforthilfe der ILB

Informationen zum Kurzarbeitergeld

Sowohl Produktionsausfälle aufgrund von Corona-bedingten Lieferschwierigkeiten als auch Ausfälle aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen wie Betriebsschließungen könnten ein Grund für die Anordnung von Kurzarbeit sein. Dann kann Anspruch auf Zahlung von Kurzarbeitergeld durch die Bundesagentur für Arbeit bestehen.

Diese Erleichterungen werden rückwirkend zum 01. März 2020 in Kraft treten und rückwirkend ausgezahlt. Folgende Erleichterungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld hat der Gesetzgeber beschlossen:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge werden für ausgefallene Arbeitsstunden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Sie können Kurzarbeitergeld bequem online anzeigen und beantragen. Informationen für Kurzarbeitergeld gibt es bei der Agentur für Arbeit. Informationsquellen bitte in dieser Rangfolge nutzen:

  1. Internet
  2. E-Mail senden mit Telefonnummer und Kurzanliegen des Arbeitgebers: 
    eberswalde.anfragen@arbeitsagentur.de
    frankfurt-oder@arbeitsagentur.de
  3. Arbeitgeber-Hotline:  0800 4 5555 20
  4. Regionale telefonische Beratung für die Uckermark: 0333/371001

Überbrückungshilfen für Unternehmen

Corona-bedingte Auflagen und Schließungen haben in vielen Branchen zu Umsatzeinbußen geführt. Hier setzt die Überbrückungshilfe an. Sie ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm:

weiterführende Links:

Weitere wichtige Informationsangebote bieten:

Der Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) stellt weitere Informationen zu den aktuell wichtigsten Fragestellungen vertrags-, arbeits- und versicherungsrechtlicher Art und über die branchenrelevanten Hygienemaßnahmen zur Verfügung. Ferner informiert der DEHOGA Bundesverband zum Thema Kurzarbeit auf einem Merkblatt.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum für Tourismus das Info-Portal www.Corona-Navigator.de gestartet. Darauf finden Tourismusunternehmen aktuelle Nachrichten, Fakten und Handlungsempfehlungen in Bezug auf den Umgang mit Covid-19.

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) informiert auf seiner Internetseite über aktuelle Entwicklungen auf Bundesebene und bietet zentrale Informationen zum Thema Stornierungen zusammengestellt (Stand 17.03.2020):

Der Bundesverband der Campingwirtschaft (BVCD) hat ein Merkblatt erarbeitet, in dem er für die Campingbranche wichtigsten Informationen gebündelt darstellt.

Das touristische Branchenportal Destinet hat einen Liveticker eingerichtet, in dem Nachrichten aus dem europäischen Tourismus bzgl. des Coronavirus zusammenlaufen

Grenzverkehr mit Polen zur Eindämmungsmaßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus

Was deutsche Unternehmen konkret beim Thema Coronavirus beachten sollten erklärt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

Muss man jetzt einer Zuweisung in eine Maßnahme vom Jobcenter folgen?
Bitte im Jobcenter nachfragen.
Hotline-Nummern des Jobcenters:
Geschäftsstelle Prenzlau: 03984 701552
E-Mail: jobcenter@uckermark.de
Warum muss ich zur Arbeit? Da können keine Mindestabstände eingehalten werden.
Hierzu bitte unbedingt mit dem Arbeitgeber sprechen und versuchen eine gute Lösung für alle zu finden, denn wenn Arbeiter vieler Branchen ausfallen bzw. der Arbeit fernbleiben, kommt unsere Versorgung komplett zum Erliegen.
Wie soll ich die Miete, den Strom und andere Kosten zahlen, wenn ich auf Grund der Situation kein Geld mehr bekomme?
Bitte nehmen Sie Kontakt mit der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter auf.
Hotline-Nummern des Jobcenters:
Geschäftsstelle Prenzlau: 03984 701552
E-Mail: jobcenter@uckermark.de

Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg

Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg

 

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