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Aktuelle Informationen zum Coronavirus Covid-19

  • Hotline des Bundesgesundheitsministeriums für Bürgerinnen und Bürger: 030 / 346465 100
  • Bürgertelefon beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg (LAVG): 0331 / 8683-777
  • Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg: 116117
  • Weitere Informationen zum Virus können aktualisiert auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de) sowie unter www.bundesgesundheitsministerium.de und www.infektionsschutz.de gefunden werden
  • Ab sofort können sich Unternehmen, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in akute betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, an die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) wenden. Die WFBB-Regionalcenter sowie die zentral eingerichtete Anlaufstelle nehmen Ihr Anliegen gerne auf. Zur Beschleunigung des Verfahrens füllen Sie bitte den Fragebogen Unterstützungsanfrage bei akuten betriebswirtschaftlichen Problemen aus und senden Sie diesen an info@wfbb.de. Die zentral eingerichtete Anlaufstelle erreichen Sie unter der Telefonnummer 0331 - 730 61-222.  Es ist kein Förderantrag sondern eine Sammlung von Unterstützungsbedarf. Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.
„Der Wochenmarkt bleibt“, sagt Bürgermeister Sommer

Information vom 01.04.2020

Prenzlau (spz). Marianne Gerling freut sich immer auf den Freitag. Denn dann kauft ihr Mann auf dem Wochenmarkt Fisch. Ungern würde sie auf dieses lieb gewonnene Ritual verzichten. Muss sie auch nicht. Denn der Prenzlauer Wochenmarkt ist auch weiterhin dienstags und freitags geöffnet. „Gemäß der sogenannten Eindämmungsverordnung ist das ausdrücklich gestattet“, sagt City-Managerin Susanne Ramm. Sie verweist auf Paragraph 2, Absatz 2 der Verordnung, wo Wochenmärkte von der Schließung sonstiger Geschäfte ausgenommen sind. „Dass wir gerade hier eine große Verantwortung haben, ist uns allen bewusst. Dem Marktbetreiber, den Unternehmen, die hier ihre Stände haben und uns als Stadt“, sagt Ramm. „Wir kontrollieren hier wie auch im gesamten Stadtgebiet sehr genau. Die Händler haben die verschärften Hygienevorschriften einzuhalten und für sie wie auch die Kunden gelten Mindestabstände, die wir auch genau markieren.“ Nichts wird hier dem Zufall überlassen, nirgendwo weggeschaut. Im Gegenteil.

Silvio Grensing, sonst als Entertainer und Moderator bekannt, übernimmt jeden Dienstag und Freitag den Aufbau. Frische Fleisch- und Wurstwaren, Backangebote, Obst, Gemüse - alles ist hier auf dem Markt regional. „Mit dem Weiterbetreiben des Wochenmarktes geht es nicht darum, den Besuchern eine Plattform zum Treffen zu geben. Vielmehr geht es darum, frische regionale Produkte zu verkaufen und so auch die Unternehmen, die jede Woche auf den Markt kommen, zu erhalten. Bürgermeister Hendrik Sommer drückt es so aus: „Es ist schlimm genug, dass der größte Teil der Geschäfte schließen und Restaurants, Cafés und Kantinen dicht machen mussten. Das sind die definierten Regeln der Eindämmungsverordnung. Die halten wir ein. Wir machen aber nicht ohne Not noch mehr zu und vernichten so womöglich Existenzen. Wer meint, dass er nicht auf den Wochenmarkt gehen soll, bleibt zu Hause. Die, die den Markt besuchen, unterstützen die einheimischen Unternehmen. Das Ordnungsamt kontrolliert den Markt sehr genau und auch die Selbstkontrolle der Händler wie auch der Besucher funktioniert.“

Bürgermeister zur Verlängerung der Kontaktbeschränkungen

Information vom 01.04.2020

Bürgermeister appelliert an Bevölkerung

Prenzlau (spz). Das Kabinett des Landes Brandenburg hat die Verlängerung der derzeitigen Kontaktbeschränkungen bis 19. April beschlossen. „Diese Entscheidung war zu erwarten“, sagt Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer mit Blick auf das Ziel der Eindämmungsverordnung. „Hierbei geht es um eine deutliche Verlangsamung der Ausbreitung von COVID 19. Nach etwa anderthalb Wochen kann man dazu noch nicht viel sagen. Vielmehr werden, wie Ministerpräsident Dietmar Woidke jetzt sagte, erst in etwa anderthalb bis zwei Wochen genauere Ergebnisse vorliegen, die Aufschluss darüber geben, ob die Maßnahmen erfolgreich waren.“
Die Verlängerung der Maßnahmen ist insofern von großer Tragweite, als dass sie nun definitiv auch die Osterfeiertage betrifft. „Mir ist bewusst, dass dies für viele nochmals eine andere Dimension ist. Denn ein Kontaktverbot gerade zu Feiertagen, ist natürlich vor allem für Familien schwierig. Dennoch appelliere ich zum wiederholten Male an die Vernunft der Bevölkerung. Wir können alles nachholen. In der Familie, im Freundeskreis, in der Öffentlichkeit. Jetzt müssen wir uns beschränken, um das auch wirklich zu schaffen“, so Sommer.
Gleichzeitig verweist das Stadtoberhaupt auch nochmals auf Hilfsangebote, die vor allem an ältere und hilfsbedürftige Menschen gerichtet sind. „Auch hier noch mal ein Appell: Nutzen Sie diese Möglichkeiten! Bitten Sie darum, dass Nachbarn oder Freiwillige den Einkauf erledigen. Die Bürgerstiftung Barnim Uckermark hat dafür eigens eine Hotline eingerichtet, bei der man anrufen und sich registrieren lassen kann. Es stehen zahlreiche Freiwillige bereit, die gemeldet sind und unterstützen wollen. Das bezieht sich nicht nur auf Einkäufe, sondern auch Telefonate gegen die Einsamkeit. Also: Nutzen Sie das!“, so das Stadtoberhaupt.
Kontakt Hotline Corona-Hilfe Uckermark: 03984 9389010 (die Nummer ist Montag bis Sonntag von 8 – 20 Uhr besetzt). Sollte man die Bürgerstiftung nicht erreichen, erfolgt ein Rückruf. Kontakt per E-Mail: coronahilfe-uckermark@buergerstiftung-barnim-uckermark.de

Neue Regelungen bei der Notbetreuung

Information vom 31.03.2020

Die Allgemeinverfügung wird in Ziffer 1.2. mit Wirkung vom 28. März 2020 zunächst bis (einschließlich) 19. April 2020 um nachfolgend aufgeführte Beschäftigungsbereiche ergänzt:

  • Medien,
  • Veterinärmedizin,
  • für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal,
  • Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind.

Darüber hinaus werden die in Ziffer 1.2. der Allgemeinverfügung aufgeführten Voraussetzungen für die Notfallbetreuung mit Wirkung vom 28. März 2020 zunächst bis (einschließlich) 19. April 2020 ebenfalls wie folgt ergänzt:

Bei folgenden Bereichen ist es ausreichend, wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet, um Anspruch auf eine Notfallbetreuung zu haben „Ein-Elternregelung“), es sei denn, eine andere Betreuungsmöglichkeit ist gegeben:

  • im Gesundheitsbereich,
  • in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen,
  • im medizinischen und pflegerischen Bereich,
  • der stationären und teilstationären Erziehungshilfen
  • sowie in Internaten gemäß § 45 SGB VIII,
  • der Hilfe zur Erziehung, der Eingliederungshilfe, der Versorgung psychisch Erkrankter
  • sowie für die Notfallbetreuung von Kindern bis zum Ende des Grundschulalters.

Darüber hinaus sollen Kinder bis zum Ende des Grundschulalters unbeschadet der Frage, ob die Eltern in einem systemrelevanten Bereich tätig sind, in die Notfallbetreuung aufgenommen werden, wenn dies das Kindeswohl erfordert.

Weitere Informationen sind in der Ergänzung vom 30.03.2020 der Infektionsschutzrechtlichen Allgemeinverfügung aufgeführt.

Notbetreuung gesichert

Information vom 31.03.2020

Bürgermeister Sommer: „Unsere Kindereinrichtungen sind auf Neuregelung eingestellt“
Land hat Notbetreuung in Horten und anderen Betreuungseinrichtungen erweitert

„Dass die Notfallbetreuung in den Kitas und Horten jetzt durch das Land ausgeweitet wurde, ist eine gute Entscheidung“, sagt Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer. Für viele Familien sei die Betreuung der Kinder zu Hause nicht nur eine organisatorische Herausforderung gewesen.
„Hier geht es schlicht auch um existentielle Fragen. Wir leben in einer strukturschwachen Region. Bricht ein Verdiener für eine längere Zeit weg, bedeutet das große Einschnitte“, ist sich Sommer bewusst. Hier insbesondere Familien mit Kindern zu unterstützen und ihnen beizustehen, sei wichtig. Gleichzeitig appelliert er an das Verständnis derer, die von den neuen Regelungen ausgenommen sind und die damit weiterhin die Kinder zu Hause betreuen müssen. „Wir sollten uns alle ständig bewusst machen, dass diese Regelungen allein einem Ziel dienen: Die Ausbreitung der Viruserkrankung zu verhindern und damit Menschenleben zu retten.“
Die Kindereinrichtungen der Stadt Prenzlau sind, so Marek Wöller-Beetz, auf die Aufnahme der Kinder aus den betreffenden Familien vorbereitet. „Die Liste der systemrelevanten Berufsgruppen wurde jetzt noch einmal erweitert. So zählen ab sofort auch Beschäftigte aus folgenden Bereichen dazu: Medien, Veterinärmedizin, Personal, das erforderlich ist für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs – also zum Beispiel in Banken und Sparkassen, sowie Mitarbeiter von Reinigungsfirmen, wenn sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind.“ Darüber hinaus kann die Notbetreuung auch in Anspruch genommen werden von Eltern, bei denen ein Elternteil in einem systemrelevanten Bereich, der jetzt in den Bereich der sogenannten „Ein-Eltern-Regelung“ fällt, tätig ist. Bislang musste dann der andere Elternteil zu Hause bleiben, man musste sich also innerfamiliär einigen. Das ist nun nicht mehr der Fall für folgende Berufsgruppen: Gesundheitsbereich, gesundheitstechnischer und pharmazeutischer Bereich, medizinischer und pflegerischer Bereich, Beschäftigte in stationären und teilstationären Einrichtungen der Erziehungshilfe, in Internaten sowie in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe und der Versorgung psychisch Kranker.
„Für alle anderen systemrelevanten Beschäftigungsbereiche bleibt die bisherige Regelung bestehen“, erläutert Wöller-Beetz. „Die Eltern, die die Neuregelung betrifft, müssen sich zunächst beim Landkreis bescheinigen lassen, dass sie unter die Regelung fallen. Das funktioniert unkompliziert, indem man den Antrag herunterlädt, ausdruckt, ausfüllt, vom Arbeitgeber bestätigen lässt, einscannt oder fotokopiert und an das Jugendamt per Mail schickt oder in einem Briefumschlag in den Briefkasten bei der Kreisverwaltung einwirft. Die Rückmeldung durch das Jugendamt erfolgt sehr zeitnah. Der Antrag ist auf der Homepage des Landkreises zum Download zur Verfügung gestellt. Wenn die Eltern dann den Bescheid des Jugendamtes haben, melden sie sich bitte unter der Rufnummer 03984 / 75240 telefonisch bei uns, sodass wir uns umgehend auf die Betreuung einrichten können und einen Überblick haben, wie viele Kinder dies betrifft.“
Bei Fragen zur Thematik und der neuen Regelung können sich Betroffene direkt an das Amt für Bildung, Sport und Soziales der Stadt Prenzlau wenden. Tel.: 03984 / 75241.

Stadt bietet Stundung von Zahlungen an

Information vom 31.03.2020

Die Corona-Krise hat wirtschaftliche Einschnitte zur Folge, die sich bereits jetzt an vielen Stellen bemerkbar machen. „Wir reagieren darauf“, sagt Bürgermeister Hendrik Sommer. „Für alle natürlichen Personen, Unternehmen, Freiberufler und Gewerbetreibende besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Stundung aktuell fälliger Steuerzahlungen oder sonstiger Abgaben bei der Stadt Prenzlau zu stellen. Die Stundung erfolgt dann zunächst bis Ende August“, teilt Kämmerer Marek Wöller-Beetz mit. Weiter erläutert der Erste Beigeordnete, dass „die Entscheidung zur Verfahrensweise über diesen Zeitpunkt hinaus im Einzelfall erfolgen muss. Auch hier wird von Seiten der Stadt ein Entgegenkommen zugesichert.“ Damit soll den Unternehmen vor Ort die Möglichkeit geben, sich kurzfristig auf die wesentlichen und notwendigen Zahlungen wie Löhne und Gehälter, Mieten, Wareneinkäufe zu beschränken, um den Fortbestand der Unternehmens nicht noch mehr zu gefährden und Arbeitsplätze zu sichern. „Gerade in der jetzigen Zeit ist es außerordentlich wichtig, dass sich die Bürger und Unternehmen auf die Kommune vor Ort verlassen können. Nur zusammen stehen wir diese besondere, derzeitige Herausforderung aufgrund der Corona Pandemie durch“, so Wöller-Beetz. Es sei der Stadt wichtig, zum Erhalt von Arbeitsplätzen beizutragen und zu helfen, dass private Existenzen nicht noch zusätzlich gefährdet werden. „Nur so können wir gemeinsam und regional gestärkt aus dieser Situation hervorgehen. Wohlwissend, dass uns die Folgen der Pandemie in den nächsten Jahren weiter begleiten werden.“
Was ist ein wichtiger Grund?

Information vom 26.03.2020

Fazit nach Bürgergesprächen: Viele verstehen die Regelungen nicht
Prenzlau (spz). Mit dem Verwaltungs-Deutsch ist das so eine Sache: Oft ist es umständlich und nicht jeder versteht es. „Das erleben wir immer wieder“, heißt es aus dem Ordnungsamt der Stadt Prenzlau. Gerade jetzt vor dem Hintergrund der geltenden Verordnungen ist das Verstehen jedoch wichtig, erwartet man, dass die Menschen sich entsprechend verhalten. Oft ist nicht klar, was erlaubt ist und was nicht. Zu diesen Fragen gehört unter anderem die nach der genauen Regelung, die hinter dem Verbot des Betretens öffentlicher Wege und Plätze steht. Hier wird gesagt, dass man diese nur aus einem „wichtiger Grund“ betreten darf. Wichtige Gründe, so Dr. Andreas Heinrich, Zweiter Beigeordneter der Stadt Prenzlau, seien der Gang zur Arbeit, der Einkauf, ein Spaziergang oder das Sporttreiben. Nicht aber der Verzehr von Speisen und Getränken im Sitzen oder im Stehen, während dabei lange Gespräche geführt werden. „Bei den täglichen Rundgängen im Stadtgebiet erleben die Ordnungsamtsmitarbeiter immer wieder, dass vielen gar nicht klar ist, was erlaubt oder untersagt ist. Es mag vielen gerade so vorkommen, als hätte sich nichts geändert, außer dass es den Mindestabstand einzuhalten gilt. Dem ist nicht so. Kontaktverbot heißt nach der Rechtsverordnung: Solange man keinen wichtigen Grund hat, um draußen zu sein, bleibt man zu Hause. Die Sonne kann man im Garten, auf dem Balkon oder am Fenster oder bei einem Spaziergang draußen genießen. Natürlich kann man beim Spaziergang oder der Joggingrunde auch mal eine kurze Pause auf einer Bank einlegen. Aber die Betonung liegt auf dem Wort ‚kurz‘.“ Auch das Abholen von Speisen ist selbstverständlich erlaubt, gegessen aber wird zu Hause. „Dass die Regeln eingehalten werden, ist wichtig“, betont Bürgermeister Hendrik Sommer. „Die jetzigen Auflagen sind ein Einschnitt, aber sie sind überschaubar. In anderen Ländern sind die Maßnahmen weitaus rigoroser. Mit Disziplin und Vernunft umgehen wir eine weitere Verschärfung der Beschränkungen. Es geht hier auch nicht darum, ob man versteht, warum etwas so und nicht anders geregelt ist – es ist schlicht so, dass man sich daran zu halten hat“, so das Stadtoberhaupt.
Kita-Gebühren für den Monat April werden erlassen

Information vom 26.03.2020

Seit Anfang der Woche wird das Ordnungsamt der Stadt Prenzlau durch freiwillige Mitarbeiter aus anderen Bereichen der Stadtverwaltung und der Kitas unterstützt. Schichtweise in verschiedenen Teams, die Dienstausweise der Stadt Prenzlau bei sich tragen, werden die jetzt geltenden Regeln der Eindämmungsverordnung und deren Einhaltung kontrolliert. Neben der Kontrollfunktion sollen die Teams auch als Ansprechpartner fungieren. Die Regelungen der Verordnung werfen bei manchen Bürgerinnen und Bürgern Fragen auf und sorgen teilweise für eine Verunsicherung hinsichtlich dessen, was erlaubt ist und was nicht. Hier sieht sich die Stadtverwaltung in der Verantwortung aufzuklären und Fragen zu beantworten. Auch hierfür stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst zur Verfügung.
Freiwillige Unterstützung für Ordnungsamt

Information vom 26.03.2020

Um die Situation für Eltern in der aktuell angespannten Lage zu entlasten, wurde in der Stadt Prenzlau entschieden, allen Eltern die Kita-Gebühren für den Monat April zu erlassen. „Wir machen hier keine Ausnahme. Diese Regelung betrifft auch die Eltern, die die Notbetreuung der Kitas in Anspruch nehmen“, erläutert der Erste Beigeordnete Marek Wöller-Beetz. Die Abbuchung der Gebühren würde Anfang Mai erfolgen und wird diesmal ausgesetzt. Dies erfolgt automatisch. Die Eltern müssen hierfür keinen Antrag stellen. Die Anfang April eingezogenen Gebühren sind die Beiträge für den Monat März. „Mit dieser einheitlichen Regelung sprechen wir gewissermaßen auch einen Dank an die Eltern aus, die trotz erhöhtem Risiko weiter arbeiten gehen“, so Bürgermeister Hendrik Sommer.
Bürgertelefon ab sofort geschaltet

Information vom 19.03.2020

Ab sofort ist bei der Stadt Prenzlau ein Bürgertelefon geschaltet. Unter der Rufnummer 03984 75-114 sind Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung ab sofort immer montags bis donnerstags zwischen 8 Uhr und 16 Uhr sowie freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr erreichbar und beantworten die Stadt Prenzlau betreffende Fragen zu den Maßnahmen im Rahmen der Corona –Pandemie.
Darüber hinaus hat die Stadt Prenzlau eine FAQ-Liste mit wichtigen Fragen und Antworten rund um die Thematik zusammengestellt.
Auch der Landkreis hat ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 03984 70-2222 geschaltet. Montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr sowie samstags von 8 bis 16 Uhr kann man sich mit Problemen und Fragen an den Landkreis wenden.
Veränderte Betreuungsmodalitäten in Prenzlauer Kitas

Information vom 19.03.2020

Ab Freitag, dem 20.03.2020, werden in Prenzlau die Kinder, die sich in der Notbetreuung der städtischen Kindereinrichtungen befinden, nur noch in zwei Kitas betreut. „Der Essenversorger hat uns heute mitgeteilt, dass aufgrund großer Einschränkungen im Unternehmen die Belieferung aller Einrichtungen nicht mehr möglich ist. Erst ab 25 Portionen könne die Einsatzfähigkeit gewährleistet werden. „Dies zwingt uns dazu, einige Kitas, analog unserer Regelungen während der Betriebsferien, zu schließen. Ab Freitag sind deshalb nur noch die Kita ‚Geschwister Scholl‘ und die Kita ‚Freundschaft‘ geöffnet“, informiert der Erste Beigeordnete Marek Wöller-Beetz.
In der Kita „Geschwister Scholl“, Mauerstraße 4, werden ab 6 Uhr morgens alle Kinder aus Krippe, Kindergarten und Hort der Kita und des Hortes „Geschwister Scholl“ sowie aus Krippe, Kindergarten und Hort der Kita „Kinderland“ betreut. Die Betreuung in der Schule entfällt damit.
In der Kita „Freundschaft“, Paul-Gloede-Straße 1, werden neben den Kindern aus Krippe, Kindergarten und Hort der eigenen Einrichtung ebenfalls die Kinder aus der Kita „Wunderland“ in Dedelow sowie des Hortes der Grabow-Schule betreut. Die Betreuung in der Schule entfällt damit ebenfalls. Auch diese Einrichtung ist ab 6 Uhr morgens geöffnet. „Wir bitten um das Verständnis der Eltern und hoffen, dass diese Regelung nach dem 19. April wieder aufgehoben werden kann.“ Wöller-Beetz weist zudem darauf hin, dass die Zahl der betreuten Kinder in den Einrichtungen, die nun nicht mehr geöffnet sind, von vornherein gering war. Mit Stand Donnerstag besuchten insgesamt 65 Kinder die Notbetreuung in den Einrichtungen. Die ca. 20 Kinder aus den nun von der Schließung betroffenen Kitas und Horten werden in den Kitas „Freundschaft“ und „Geschwister Scholl“ in separaten Räumen durch das pädagogische Personal aus ihren eigenen Einrichtungen betreut, sodass die Vermeidung unnötiger sozialer Kontakte auch weiterhin gewährleistet ist.
Sitzung des Hauptausschusses und der Stadtverordnetenversammlung abgesagt

Information vom 18.03.2020

Die für Montag, den 23.03.2020, geplante Sitzung des Hauptausschusses sowie die Sitzung der Prenzlauer Stadtverordnetenversammlung, die laut Sitzungskalender am Donnerstag, dem 02.04.2020, hätte stattfinden sollen, entfallen. Über die weitere Verfahrensweise wird die Öffentlichkeit zeitnah informiert.
Anmeldetermin für Agenda-Diplom verlängert

Information vom 18.03.2020

Trotz der aktuell kritischen Situation und der damit verbundenen Einschränkungen in nahezu allen Bereichen wird weiter an der Vorbereitung der Veranstaltungen zum Agenda-Diplom gearbeitet. „Wir können verstehen, dass insbesondere Unternehmen derzeit andere Prioritäten setzen und unter Umständen vielleicht auch von ihrer bereits erteilten Zusage, am Agenda-Diplom 2020 teilzunehmen, zurücktreten“, so der Erste Beigeordnete der Stadt Prenzlau. „Dennoch hoffen wir und sind diesbezüglich optimistisch, dass sich zum Sommer hin die Lage weitestgehend normalisiert hat und Angebote wie das Agenda-Diplom wieder stattfinden können.“
Die Anmeldefrist für das Agenda-Diplom, die am 15. März zunächst endete, wird verlängert bis zum 28. März. Interessenten, die sich eine Mitwirkung als Partner vorstellen und Angebote unterbreiten wollen, können sich bis zu diesem Zeitpunkt anmelden. Ansprechpartner hierfür ist die Bürgerstiftung Barnim Uckermark.
Abgesagt hingegen wird für 2020 das Programm AgendaPlus. „Ein wesentlicher Schwerpunkt lag hier bei Unternehmen und ihren Aktivitäten im Rahmen der Berufsorientierung. Wir sind uns jedoch bewusst, dass sie derzeit andere Probleme zu bewältigen haben. Deshalb haben wir uns entschieden, diese Aktion quasi zu stoppen und in den Sommerferien 2020 kein gesondertes Programm für Schülerinnen und Schüler ab der Sekundarstufe I aufzulegen“, informiert Alexandra Martinot, Pressereferentin der Stadt Prenzlau.Infos und Kontakt: Katja Neels, Bürgerstiftung Barnim Uckermark, Mobil (0 15 20) 18 58 156; Mail: agendadiplom@kiju-prenzlau.de.
Regelungen der Stadt für Veranstaltungen sowie Trauerfeiern und Trauungen

Information vom 17.03.2020

Alle Veranstaltungen der Stadt Prenzlau, die bis 31.05.2020 geplant waren, werden abgesagt. Dies teilt der Erste Beigeordnete der Stadt, Marek Wöller-Beetz-Beetz, mit. „Wir haben uns für diesen Schritt entschieden, da heute nicht absehbar ist, wie sich die Situation weiter entwickelt und ob mit einer Entspannung bis Mitte April zu rechnen ist. Veranstaltungen bedürfen einer aufwendigen Planung einschließlich personeller und finanzieller Ressourcen, die hierbei eine Rolle spielen.“ Absprachen diesbezüglich wurden mit dem Citymanagament sowie der Wohnbau Prenzlau GmbH getroffen. „Die Entscheidung betrifft in der Stadt Prenzlau folgende Veranstaltungen: AutoMeile und Frühlingsfest, KneipenMeile, Grüne Meile, Igelfest und Herrentagsparty in der Innenstadt“, so City-Managerin Susanne Ramm. Allerdings, so fügt sie hinzu, können weitere Veranstaltungen hinzukommen, da die Aufzählung bislang ausschließlich Veranstaltungen der Stadt Prenzlau sowie der Wohnbau GmbH betrifft. Weiterhin teilt der Erste Beigeordnete mit, dass an Trauerfeiern in der Trauerhalle auf dem Städtischen Friedhof maximal 20 Personen teilnehmen dürfen. Trauungen finden bis einschließlich 30.04.2020 ohne Gäste und ausschließlich im Standesamt der Stadt Prenzlau statt.
Kabinett beschließt Rechtsverordnung

Information vom 17.03.2020

Das öffentliche Leben im Land Brandenburg wird zur Eindämmung des neuartigen Corona-Virus vorerst bis zum 19. April weiter eingeschränkt. Das Kabinett unter Vorsitz von Ministerpräsident Dietmar Woidke beschloss dazu heute die angekündigte Rechtsverordnung. Woidke: „Die gestern mit der Bundeskanzlerin und den anderen Bundesländern einvernehmlich getroffenen Festlegungen dienen einem Ziel: Die Ausbreitung des Virus muss verlangsamt werden, damit unser Gesundheitssystem weiterhin alle Erkrankten versorgen kann.“ Er stellte die Verordnung gemeinsam mit Justizministerin Susanne Hoffmann im Anschluss vor. Im Kabinett informierte zudem Finanzministerin Katrin Lange über die geplante finanzielle Unterstützung von Betroffenen.

Neben den bekannten Einschränkungen im Kita- und Schulbereich treten damit am morgigen Mittwoch entscheidende Festlegungen für die Brandenburgerinnen und Brandenburger in Kraft. Woidke: „Ich bitte dafür im Namen der gesamten Landesregierung um Verständnis. Wichtig sind jetzt Besonnenheit, Zusammenhalt und das Funktionieren der kritischen Infrastruktur. Mein Dank gilt allen, die mit großem Engagement dafür kämpfen, damit die Pandemie eingedämmt werden kann. Dank auch den kommunalen Einrichtungen auf Gemeinde- oder Kreisebene für die gute Kooperation.“

Die beschlossene Rechtsverordnung regelt unter anderem das Verbot von Veranstaltungen ab 50 Teilnehmenden. Wenn sich weniger als 50 Menschen zusammenfinden, gelten genaue Vorgaben über Anwesenheitslisten. Beispielsweise fallen Gottesdienste unter diese Regelung.

Außerdem müssen Verkaufsstellen des Einzelhandels für den Publikumsverkehr schließen. Ausnahmen gelten für den Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-, Garten- und Tierbedarfsmärkte und den Großhandel. Damit können in großen Einkaufsmalls diese Verkaufsbereiche geöffnet bleiben. Für all diese Bereiche wird das Sonntagsverkaufsverbot für die Dauer der Gültigkeit der Verordnung (bis 19. April) aufgehoben. Sie können demnach sonntags von 12.00 bis 18.00 Uhr öffnen.

Geschlossen für das Publikum werden auch Diskotheken, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen, Prostitutionsstätten sowie Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen, Jahrmärkte, Freizeit- und Tierparks, Spielplätze, Anbieter von Freizeitaktivitäten und ähnliche Einrichtungen.

Auch der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios ist untersagt. In besonderen Einzelfällen können vor Ort Ausnahmen gewährt werden. Ferner sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen verboten.

Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen und Hospizen dürfen keinen Besuch empfangen. Ausnahme: Kinder unter 16 Jahren und Schwerstkranke dürfen einmal am Tag von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen, allerdings nicht von Menschen mit Atemwegsinfektionen.

Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und ähnlichen Wohnformen dürfen einmal am Tag von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen, allerdings nicht von Kindern unter 16 Jahren oder von Menschen mit Atemwegsinfektionen.

Finanzministerin Katrin Lange hatte zuvor das Kabinett darüber informiert, dass sich das Land darauf vorbereitet, die heute noch nicht absehbaren finanziellen Folgen durch die Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie abzufedern. Lange: „Wir wollen als Land finanziell in der Lage sein, die Aufrechterhaltung der wesentlichen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Funktionen unabhängig von der Trägerschaft zu gewährleisten und Schäden dort ausgleichen zu können, wo sie andernfalls zu einer existenzbedrohenden Härte führen würden.“

Daher hätten die Koalitionsfraktionen verabredet, einen Rettungsschirm für das Land Brandenburg auf den Weg zu bringen. Lange: „Der Rettungsschirm sieht vor, im Nachtragshaushalt 500 Millionen Euro zusätzlich pauschal bereitzustellen und zugleich das Finanzministerium zu ermächtigen, diese Mittel den Ressorts auf Antrag schnell und unbürokratisch für diese Zwecke zur Verfügung zu stellen. Entscheidend ist: Wir spannen einen Rettungsschirm für Brandenburg auf, damit die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie in Brandenburg abgefedert werden können.“

Berufsgruppen, die Anspruch auf eine Notbetreuung ab Mittwoch 18.03.2020 haben

Information vom 16.03.2020

Grundvoraussetzung für eine Notbetreuung ist, dass beide Sorgeberechtigte, im Falle von Alleinerziehenden der Inhaber des Sorgerechts, in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind und eine häusliche oder sonstige individuelle bzw. private Betreuung nicht organisieren können. Es ist unerheblich, ob die berufliche Tätigkeit in kritischen Infrastrukturen innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg ausgeübt wird. Die Notbetreuung ist für Kinder von Beschäftigten aus folgenden Bereichen vorgesehen:

  • Gesundheitsbereich, in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, im medizinischen und im pflegerischen Bereich, der stationären und teilstationären Erziehungshilfen, in Internaten gemäß § 45 SGB VIII, der Eingliederungshilfe sowie der Versorgung psychische Erkrankter
  • Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen sowie der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung
  • Polizei, Rettungsdienst, Katstrophenschutz und Feuerwehr sowie die sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr
  • Rechtspflege
  • Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche
  • Energie, Abfall, Ab- und Wasserversorgung, Öffentlicher Personennahverkehr, IT und Telekommunikation, Arbeitsverwaltung (Leistungsverwaltung)
  • Land- und Ernährungswirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und Versorgungswirtschaft
  • in der fortgeführten Kindertagesbetreuung.

Auf des Seite des Landkreises Uckermark können die entsprechenden Anträge heruntergeladen werden.

Besucherverkehr im Rathaus: Nur noch mit Termin

Information vom 16.03.2020

Ab Mittwoch, dem 18. März, gelten für das Prenzlauer Rathaus vorübergehend andere als die bisherigen Regeln für den Besucherverkehr. „Wir halten uns an das Gebot der maximalen Beschränkung persönlicher Kontakte“, sagt Marek Wöller-Beetz. Der Erste Beigeordnete nimmt derzeit die Aufgaben als Bürgermeister wahr und erläutert: „Ab Mittwoch haben Bürgerinnen und Bürger nur noch dann die Möglichkeit, ihre Angelegenheiten im Rathaus zu erledigen, wenn sie vorher telefonisch oder per Mail beim jeweiligen Fachamt einen Termin vereinbart haben. Hier wird auch bezüglich der Dringlichkeit des Anliegens entschieden“, so der Erste Beigeordnete. So könne man beispielsweise ein Antragsformular für die Kita auch in den Briefkasten werfen und müsse es nicht persönlich abgeben. „Und auch der Ausweis, der erst im Juni ausläuft, muss nicht jetzt schon neu beantragt werden“, sagt Wöller-Beetz und bittet um Verständnis. „Wir haben im Rathaus Bereiche, deren Arbeit aufrechterhalten werden muss. Fallen uns hier die Kollegen wegen Krankheit irgendwann reihenweise aus, sind wir irgendwann nicht mehr arbeitsfähig. Das müssen wir verhindern. Das schützt nicht nur unsere Mitarbeiter, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger.“ Die jeweiligen Fachämter sind per Mail und telefonisch zu den üblichen Sprechzeiten, die auch im Internet veröffentlicht sind, erreichbar.

Wer Einzahlungen in der Stadtkasse vornehmen möchte, wendet sich telefonisch bzw. per Mail an den Bürgerservice, wobei darum gebeten wird, Überweisungen möglichst online vorzunehmen.

Friedhofsverwaltung telefonisch und per Mail erreichbar

Information vom 16.03.2020

Das Büro des Friedhofsverwalters auf dem Städtischen Friedhof in Prenzlau ist bis Ende dieser Woche aus organisatorischen Gründen nicht besetzt. Bis zum 20. März ist die Friedhofsverwaltung nur telefonisch bzw. per Mail zu erreichen. Kontakt: Tel. 03984 / 2444, Funk: 0160 7428894, Mail: friedhof@prenzlau.de.

Stadtinformation in Prenzlau vorerst geschlossen

Information vom 16.03.2020

Die Prenzlauer Stadtinformation bleibt vorerst für den Besucherverkehr geschlossen. Die Mitarbeiterinnen werden für Anfragen jedoch telefonisch wie auch per Mail erreichbar sein. Kontakt: Tel. 03984 / 833952; Mail: stadtinfo@prenzlau.de.

Informationen zum Schulbesuch

Information vom 15.03.2020

Die öffentlichen Schulen in Brandenburg sind am Montag (16. März 2020) und Dienstag (17. März 2020) geöffnet und es findet regulärer Unterricht statt.
Falls Eltern ihre Kinder an diesen beiden Tagen vorsorglich nicht in die Schule schicken möchten, wird darum gebeten, die Schule zu informieren. Die Kinder gelten auch als entschuldigt, wenn für die Kinder keine schriftliche Entschuldigung vorliegt.
Ab Mittwoch dem 18. März 2020 findet kein Unterricht mehr an öffentlichen und Schulen in freier Trägerschaft statt.
Kurz gesagt: Jeder entscheidet selbst, ob er seine Kinder Montag und Dienstag in die Schule schicken möchte. Es ist kein Muss - bitte aber die Schule informieren!

Weitere Informationen in der Videobotschaft des stellvertretenden Bürgermeister Marek Wöller-Beetz (Quelle: facebook Prenzlau-City).

Kontaktdaten zu den Bildungseinrichtungen:

Maßnahmen der Stadt Prenzlau aufgrund der aktuellen Entscheidungen des Landes in der Corona-Krise

Information vom 13.03.2020

Nach Informationen des Landes Brandenburg bleiben ab Mittwoch alle Schulen und Kindereinrichtungen im Land geschlossen. Im Anschluss an eine Telefonkonferenz mit der Landrätin und der Amtsärztin des Landkreises Uckermark wurde für die Stadt Prenzlau folgende Verfahrensweise festgelegt: Die Eltern werden umgehend informiert. Alle städtischen Einrichtungen halten einen Notbetrieb ausschließlich für Kinder, deren Eltern in genau definierte Berufsgruppen fallen, aufrecht. Folgende Berufsgruppen sind benannt: Beschäftigte im Gesundheitswesen (Kliniken, Arztpraxen, Pflege, Unternehmen für Medizinprodukte), Polizei und Rettungsdienst. Der Landkreis Uckermark hat darüber informiert, dass für Nachfragen hinsichtlich der von der Schließung betroffenen Berufsgruppen folgende Telefonnummer montags bis freitags 8 bis 17:30 Uhr geschaltet ist: 03984 / 702651

Am Montag, 16.03.2020, und Dienstag, 17.03.2020, wird die Betreuung in den Kitas noch für alle Kinder gewährleistet, um den Eltern die Möglichkeit zu geben, ggf. die Betreuung ihrer Kinder ab Mittwoch zu organisieren.

Zur Unterbringung der Schüler wird das Staatliche Schulamt eine gesonderte Verfahrensweise bekannt geben. Die Betreuung der Hortkinder ist gesichert.

Fragen beantworten die Leiterinnen ab Montag direkt in der jeweiligen Einrichtung.

„Uns ist bewusst, dass die Situation für die Betroffenen sehr schwierig sein kann. Wir bitten um Besonnenheit und darum, die Ruhe zu bewahren. Wir befinden uns in einer Krisensituation, in der es darauf ankommt, mit Augenmaß zu agieren. Es geht darum, die Ausbreitung des Corona-Virus mit diesen Maßnahmen einzudämmen, um dramatische Situationen wie aktuell in Italien zu verhindern.“ 

Diese Regelungen treten bis zum Ende der Osterferien in Kraft.

Stadt Prenzlau sagt Veranstaltungen ab und schließt vorsorglich Dominikanerkloster und Begegnungsstätte „Diester“

Information vom 13.03.2020

Um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen bzw. vorsorgliche Maßnahmen zu treffen, sagt die Stadt Prenzlau alle öffentlichen Veranstaltungen im Gemeindegebiet, die auf öffentlichen Plätzen und in Räumlichkeiten der Stadt Prenzlau der Stadt Prenzlau stattfinden sollten, bis einschließlich 19.04.2020 ab.

„Durch die dynamische Entwicklung des Virus möchten wir dessen Ausbreitung verantwortungsvoll verhindern“, erklärt Marek Wöller-Beetz, Erster Beigeordneter der Stadt Prenzlau. „Alle Veranstalter sind informiert. Wir versuchen schnellstmöglich Ersatztermine für die ausfallenden Veranstaltungen zu vereinbaren. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit“, so City-Managerin Susanne Ramm. Auch die Gemeindezentren und Veranstaltungsräume werden bis einschließlich 19.04.2020 nicht vermietet bzw. bereits vereinbarte Vermietungen werden gekündigt.

Die Absage größerer Events betrifft folgende Veranstaltungen:

  • 14. März 2020 - Tanzgeil in der Uckerseehalle
  • 22. März 2020 - 1. UM Fashion Flohmarkt in der Uckerseehalle
  • 27. März 2020 - Frühjahrsputz der Stadt Prenzlau
  • 28. März 2020 - Ute-Freudenberg-Konzert in der Uckerseehalle,
  • 01. April 2020 - Festveranstaltung 60 Jahre Fernmeldebataillon im Seepark,
  • 05. April 2020 - Dance Masters in der Uckerseehalle
  • 17. April 2020 - TINA „The Rock Legend“ in der Uckerseehalle
  • 19. April 2020 - Blaueierschwimmen im Seebad.

Bis einschließlich 19.04.2020 sind das Dominikanerkloster mit seinen Einrichtungen sowie die Begegnungsstätte „Diester“ geschlossen. Auch hier sind alle geplanten Veranstaltungen, die in den benannten Zeitraum fallen, abgesagt.

Alle außerschulischen Sportveranstaltungen und Vereinssport in den Turnhallen der Stadt Prenzlau finden ebenfalls bis zum 19.04.2020 nicht statt. Davon sind auch die Sportplätze und das Uckerstadion betroffen.

„Diese Maßnahmen sind vorbeugend. Wir entsprechen damit den Empfehlungen der Bundesregierung. Im Interesse der Allgemeinheit und zur Aufrechterhaltung unseres Gesundheitssystems bitten wir um Verständnis für diese Entscheidungen und empfehlen darüber hinaus weitestgehend um Vermeidung sozialer Kontakte, um das Infektionsrisiko zu minimieren“, so Wöller-Beetz.

Aktuellere Informationen finden Sie auf der Seite Häufig gestellte Fragen - Welche Veranstaltungen sind abgesagt? 

 

Downloads

Miteinander und Solidarität (404.1 KB)

Rechtsverordnung der Landesregierung (727.6 KB)
Stand. 17.03.2020
Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg

2. Rechtsverordnung der Landesregierung (952.2 KB)
Stand: 22.03.2020
Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2
und COVID-19 in Brandenburg
(SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – SARS-CoV-2-EindV)

Ansprechpartner

Herr Marek Wöller-Beetz
Geschäftsbereich 1. Beigeordneter
1. Beigeordneter

Telefon: 03984 75-200
E-Mail:  ooml1.beufakigetbhorufakdnetetbhr@prenzlau.depncj

Öffnungszeiten

Mo: 09:00 - 12:00 Uhr
Di: 09:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 17:30 Uhr
Mi: geschlossen
Do: 09:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 15:30 Uhr
Fr: 09:00 - 12:00 Uhr
Sa: geschlossen
So: geschlossen

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