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"Waffelgeld" geht diesmal an den Uckermärkischen Hospizverein

22.12.2017

Alle Jahre wieder stehen Claudia Burmeister, Maren Schön und Anita Sembach an ihrem Stand auf der Prenzlauer Waldweihnacht, um die Besucher mit leckeren frisch gebackenen Waffeln und heißen Getränken zu beköstigen. Die Einnahmen, die sie dabei erzielen, spenden die drei Mitarbeiterinnen aus dem Rathaus immer für einen gemeinnützigen Zweck. „In diesem Jahr haben wir uns für den Uckermärkischen Hospizverein entschieden“, erklärt Claudia Burmeister. Schnell waren sie sich einig, dass der Verein dringend Unterstützung benötigt. „Denn das Anliegen, Sterbende und ihre Angehörigen zu begleiten, aber auch Trauernden Zuspruch zu geben, finden wir wichtig.“ Zudem wissen sie um die Bemühungen des Vereins, in Prenzlau ein stationäres Hospiz zu errichten. „Wir sind für jede Hilfe und Unterstützung unseres Anliegens dankbar“, sagt Cornelia Willing vom Uckermärkischen Hospizverein. Bei der Spendenübergabe, bei der auch Bürgermeister Hendrik Sommer mit dabei ist, informiert sie über die aktuelle Arbeit wie auch die neuen Projekte. Zu denen gehört der Aufbau einer Trauergruppe für verwaiste Eltern. „Im Januar wird es ein erstes Treffen geben“, kündigt Willing an. Bei diesem Angebot arbeite man eng mit der Interessengemeinschaft Frauen und Familie zusammen, um während der künftigen Gruppentreffen auch eine Betreuung der verwaisten Geschwisterkinder anzubieten. „Was den Gedanken des stationären Hospizhauses in Prenzlau anbelangt, kann der Verein, wie auch bei allen anderen Aktivitäten, soweit uns dies möglich ist, fest auf die Unterstützung der Stadt zählen“, so der Bürgermeister. Insgesamt 500 Euro sind in diesem Jahr durch den Waffelverkauf auf der Waldweihnacht zusammen gekommen. Die Mitarbeiterinnen aus dem Rathaus wollten Cornelia Willing jedoch nicht einfach das Geld in die Hand drücken. „Wir haben erfahren, dass sie sich über ätherische Öle freuen würden. Deshalb haben wir eine kleine Kollektion zusammengestellt“, so Maren Schön, als sie Cornelia Willing die liebevoll verpackte Spende übergibt. „Diese Öle können wir gut für unsere Notfallkoffer gebrauchen“, so Willing. „Der Koffer, den die Sterbebegleiter mitnehmen, wenn sie zu Todkranken fahren, enthält bislang unter anderem Bücher, aber auch ein Kuscheltier, das man erwärmen kann. Die Öle sind eine gute Ergänzung. Düfte stimulieren, sie können vielfach verwendet werden. Für eine Handmassage beispielsweise oder auch für den Raum.“ Im Namen des Vereins und ihrer Kollegin Steffi Scholer bedankt sich Willing für die Hilfe. „Wir werden sie weiter über die Arbeit unseres Vereins auf dem Laufenden halten“, kündigt sie an.

 

Ansprechpartner:

Frau A. Martinot
Bürgermeister und Stabsstellen
Öffentlichkeitsarbeit und Pressestelle

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