Ensemble Consortium Sedinum musiziert am 13. Juni in der St. Nikolaikirche Prenzlau
Prenzlau (dpr). „Repräsentative Schlossmusik“ erklingt in einem öffentlichen Konzert am Sonnabend, 13. Juni, um 19:30 Uhr, in der St. Nikolaikirche Prenzlau. Es musiziert das Ensemble Consortium Sedinum mit den Solisten Dagmara Barna-Kosowicz (Sopran) und Karolina Bałdyga (Alt).
Das Konzert findet statt im Rahmen der Fachtagung „Burgen in Brandenburg und Pommern – Mittelalterliche Befestigungen im Spannungsfeld von Landesherrschaft, Adel und Stadt“. Das Programm mit Werken u.a. von Wiliam Brade, Heinrich Albert und Johann Crüger nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise durch die musikalischen Landschaften der Renaissance und des Frühbarocks, eingebettet in den historischen Kontext der Burgen, Residenzen und Städte Brandenburgs und Pommerns. Das Repertoire zeigt den kulturellen Reichtum dieser Region, die im 16. und 17. Jahrhundert von vielfältigen Einflüssen geprägt war: von der franko-flämischen Polyphonie Josquin Desprez über die elegische Spiritualität der deutschen lutherischen Musik bis hin zu energiegeladenen Tänzen und Canzonen der Hofkapellen in den nördlichen Territorien des Reiches.
Das Consortium Sedinum bestehend aus Paweł Iwaszkiewicz (Flöten, Dulzian), Katarzyna Cendlak (Fidel, Violine), Adela Czaplewska (Viola da gamba) und Ula Stawicka (Cembalo), gehört zu den aktivsten polnischen Ensembles für Alte Musik. Es wurde im Herbst 1999 in Stettin gegründet und steht unter der künstlerischen Leitung von Urszula Stawicka, Organistin, Cembalistin und promovierte Musikerin, Dozentin an der Kunstakademie Stettin. Das Ensemble wird begleitet von Dagmara Barna-Kosowicz (Sopran) sowie Karolina Bałdyga (Alt).
Tickets zum Preis: 15,00 Euro / Ermäßigt 10,00 Euro (Schüler/Studenten) sind im Dominikanerkloster/KlosterCafé, Tel. 0 39 84/ 75 280, in der Stadtinformation, Tel. 03984 / 75 163 oder unter www.reservix.de erhältlich.
Änderungen vorbehalten!
Fotonachweis: W. Drzwiach
Frau Dr. K. Frey
Dominikanerkloster Prenzlau / Kulturhistorisches Museum
SB Museum