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Agenda 21 - Projekte 2009
AG 1 Energiemanagement
- Teilnahme am Projekt EDUCE-RUE, „Wege zu mehr Energieeffizienz in Schulgebäuden“
Die Stadt Prenzlau arbeitet neben anderen Partnern aus Italien, Spanien und Großbritannien seit 2008 am EU-Projekt Educa-Rue mit. Das Projekt befasst sich mit der Energieeffizienz in Schulgebäuden und wird mitfinanziert von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms „Intelligente Energie Europa“. Grundvoraussetzung der Projektarbeit war die Analyse der Umset-zung der EU-Gebäuderichtlinie in Deutschland, Brandenburg und der Region. Als Mustergebäude wurde das Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium aus-gewählt. Ziel ist es, das Handeln und Verhalten der Mitwirkenden auf die Ver-ringerung des CO2-Ausstoßes auszurichten.
- Beratungsstelle zur Energieeffizienz in Prenzlau
Gründung eines „Informations- und Konsultationszentrums für Erneuerbare Energien“ am Berufbildungsverein Prenzlau e.V., Ansprechpartner: Herr Drews
- 5. Energiemesse: 18. April 2009
- Projekt „Der Energietrainer“
Ziel des Projekts ist es, den Energieverbrauch in privaten Haushalten in den Bereichen Strom, Wärme, Mobilität und Kohlendioxid langfristig um durch-schnittlich bis zu 20 Prozent zu senken. Dazu sollen 30 private Haushalte, so-wohl aus städtischen, als auch ländlichen Gebieten der Uckermark ausge-wählt werden.
Das Projekt arbeitet auf drei Ebenen:
- Die teilnehmenden Haushalte sollen motiviert werden, sich ihr Verbrauchsverhalten genau anzuschauen und zu prüfen, wo sie Einsparungen erreichen können.
- Sie werden von Energieexperten beraten, wie sie ihr Verhalten schrittweise verändern können.
- Es sollen umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen in mindestens 10 Prozent der beteiligten Haushalte stattfinden.
- Es ist geplant ein lokales Expertenteam aufzubauen, die den Haushalten für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Einsatz regenerati-ver Energie mit ihren Fachwissen und Produkten zur Seite stehen. Den teil-nehmenden Haushalten werden Informationen über Fördergelder oder sonsti-ge eigene Finanzierungsangebote zur Verfügung gestellt.
- Energiespar- Contracting
Auf Grundlage des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts wurde die Stadt Prenzlau als eine von 15 Städten ausgewählt, die EU-Fördermittel aus dem EFRE-Fonds erhalten. Das bedeutet, dass Prenzlau als „Stadt der erneuerba-ren Energien“ für bewilligungsreife Projekte eine 75%-ige EU-Förderung erhält und nur zu 25 % Mittel aus dem Haushalt einsetzen muss.
- Ausstattung einer Anliegerstraße mit LED-Lampen
Von einer Pasewalker Firma wird für eine Anliegerstaße ein Modell mit LED-Lampen geschaffen. Geeignet wären diese Leuchtmittel auch für Innenhöfe. Eine LED mit 28 Watt entspricht einer herkömmlichen 70 Watt-Birne. Es be-steht die Möglichkeit, Zähler über den PC auszulesen und einzuschätzen, wie das Verbrauchsverhalten verändert werden kann. Dazu kann eine Studie der TU München genutzt werden.
- Input-Vortrag zum Thema: „Energiesparen durch bewusstes Nutzerverhalten
Schwerpunkte:
- thermische Behaglichkeit als Grundlage des energieeffizienten Nutzerverhaltens
- Nutzerverhalten und dadurch bedingtes Abweichen vom Verbraucherindex
- praktische Beispiele
- Vorstellung der „Windturbine ENFLO 0071“- alternative Energiesysteme
Die Kleinwindanlage kann bis zu 500 Watt Energie erzeugen und deckt somit einen erheblichen Teil des Strombedarfs einer Kleinfamilie.
Anschauungsobjekt der Kleinwindanlage befindet sich in der Goethestraße in Prenzlau. Geeignet ist sie für private und gewerbliche Bereiche. Für die Wind-anlage sind 500,00 € Förderung durch die Stadt Prenzlau möglich.
- Vorstellung des Projektes „Smart Metering“ (intelligente Zählererfassung)
Ein computergesteuerter Zähler kann den täglichen, wöchentlichen und mo-natlichen Gesamtverbrauch von Strom, Gas, Wasser und Heizung eines Haushaltes, mit dem Ziel der Energieeinsparung, erfassen. Der Energie-verbrauch ist auch für einzelne Geräte abrufbar.
- SolarLokal Weihnachtsaktion für Kommunen
SolarLokal ist eine bundesweite Imagekampagne für Solarstrom. Die Teilnahme bietet folgende Vorteile:
- Förderung des örtlichen Handwerks – Handwerker können sich als „SolarLokal-Handwerker“ registrieren lassen
- Informationen für die Bürgerinnen und Bürger am SolarLokal-Infotelefon
- Nutzung der SolarLokal-Dachbörse, in der Sie bundesweit und kos-tenfrei Dächer einstellen oder suchen können, die für eine Solar-stromnutzung geeignet sind
- Imagegewinn als umweltfreundliche Kommune – Vorteil für Ihre Öf-fentlichkeitsarbeit und die Tourismuswerbung
Prenzlau ist Energiekommune des Monats August 2009.
AG 2 Park- und Grünanlagen
- Planung und Ausführung des Projektes „Wasserpforte“
Das Projekt beinhaltet Begradigung des Weges an der Wasserpforte mit be-gleitendem Wasserlauf. Es ist beabsichtigt, an der Mauerseite Sitzmöglichkei-ten zu schaffen und unterhalb des Weges eine Skulptur aufzustellen.
- Planung und Ausführung des Projektes „Nikolaikirchplatz Klostergarten Prenzlau“
Folgende Maßnahmen sind vorgesehen:
- Künftig wird es eine fußläufige Anbindung von der Steinstraße zum Klostergebäude geben.
- Der Klostergarten wird klassisch angelegt als Karree mit Buchs-baumeinfassung, Kräutergarten und Streuobstwiese.
- Das Glockengerüst wird bis spätestens 2010 wieder in Alt Nikolai eingebaut. Außerdem ist auf dem Gelände ein Wassersprudel vorgesehen.
- Im Bereich der Stadtmauer werden unterirdische Abfall- und Müllbehälter eingelassen.
- Die Pflege des Kräutergartens soll unter fachlicher Anleitung von Schülern der Diesterwegschule bzw. von Senioren der AWO er-folgen. Es werden durch das Bildungsamt entsprechende Ver-einbarungen angestrebt.
- Wegen der Nutzung der Kräuter könnten Absprachen mit der „Grünen Apotheke“ erfolgen.
- Das Waschhaus wird auf Grund seines baulichen Zustandes entkernt und neu ausgebaut.
- Durchführung des Bundeswettbewerbs „Entente Florale“
Erstmals beteiligte sich Prenzlau am Bundeswettbewerb „Entente Florale- Un-sere Stadt blüht auf“. Der Bundeswettbewerb bietet Prenzlau die Chance die grüne Stadt am Uckersee ins Blickfeld zu rücken und nachhaltig zu entwi-ckeln, weitere Grünflächen zu erschließen und durch bürgerliches Engage-ment aufzuwerten. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Ge-werbetreibenden, Kleingärtnern, Schulen, Kindereinrichtungen und Woh-nungsunternehmen soll Prenzlau erblühen.
- Vortrag und Diskussion zum Thema „Umgang mit Bäumen in der Stadt und den Ortsteilen – Baumerhaltung, Baumpflege und Baumfällungen“
Schwerpunkte:
- Funktionen der Stadtbäume
- Beeinträchtigungen der Stadtbäume
- Baukataster
- Baumkontrolle
- Pflegemaßnahmen
- Vorstellung des Konzeptes der „Landesgartenschau Prenzlau 2013“
Das LAGA-Konzept 2013 lädt ein zur „Grünen Wonne in Prenzlau" und bein-haltet als Schwerpunkt die „Hochzeit von Stadt und See". Es gilt eine Verbin-dung von Stadt und See neu zu entdecken.
Sie zeigt die landschaftlichen und wirtschaftlichen Potentiale der Uckermark auf.Sie bildet die Grundlage für die Herausbildung eines weit über die Gren-zen der Uckermark strahlenden touristischen Anziehungspunktes.
Damit ist als Ziel gesetzt, die Verknüpfung der vorhandenen historischen, ar-chitektonischen, kulturellen und touristischen Potentiale in neuer Weise umzu-setzen, Symbiosen zu schaffen und See und Stadt optisch, emotional und inf-rastrukturell noch enger in Beziehung zueinander zu bringen.
Das Gelände der LAGA erstreckt sich über den Stadtpark im Norden und den neuen Seepark im Süden, wobei die Baustraße beide Parks miteinander ver-bindet.
Die Ergebnisse der Diskussion werden als Hinweis zur Berücksichtigung bei der Bearbeitung der Entwurfsplanung der „Landesgartenschau 2013“ aufge-nommen.
AG 3 Freizeitaktivitäten
- „Freizeitzone Uckersee“
„Zustand und Entwicklungsmöglichkeiten an der Uckerpromenade
Maßnahmenumsetzung ( kurz-, mittel- und langfristig )“
- Wasserwanderrevier
- Einbeziehung des Uckersees in die LAGA 2013
- Rad-, Wander- und Wasserwanderweg
- Maßnahmenumsetzung zu möglichen Projekten:
Kurzfristige Projekte
- Vandalismus
- Gastronomie
- Optik Uferbereich
- Parkplätze
- LAGA
- Stadthafen
- Slipanlage
- Bootshaus