Kirchen in Prenzlau
Kirche St. Marien
Die Marienkirche, die erste Hallenkirche Nordostdeutschlands, wurde 1250 zur Hauptpfarrkirche Prenzlaus. Die dreischiffige Hallenkirche ist eines der bedeutendsten Bauwerke norddeutscher Backsteingotik des 13. und 14. Jahrhunderts (Jh.). Nachdem sie in den letzten Kriegstagen des Jahres 1945 ausbrannte, begann man 1970 mit dem Wiederaufbau. Im Oktober 1995 erhielt der Südturm eine neue Uhr und im August 2000 konnten ein Teil des Predellareliefs und zwei weitere Altarfiguren restauriert übergeben werden.
In den Sommermonaten ist eine Besichtigung der Kirche mit einer Turmbesteigung möglich. Informationen zu den Öffnungszeiten erhalten Sie in der Stadtinformation Prenzlau.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonnabend 10 bis 18 Uhr
Sonntag 11 bis 18 Uhr
Die Alte Nikolaikirche
ist um 1200 errichtet worden. Heute sind nur noch Reste der dreischiffigen frühgotischen Basilika erhalten geblieben. Bereits in der 2. Hälfte des 16. Jh. baufällig, nutzte die ansässige Kirchengemeinde die in der Nachbarschaft befindliche ehemalige Klosterkirche für gottesdienstliche Zwecke. Das Kirchenschiff wurde im 18. Jh. im Zuge der Kasernenbauten abgetragen. 1996/97 nahm man Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten am Turmbereich vor.
Die Sabinenkirche
die älteste Kirche Prenzlaus, wurde nach ihrer Errichtung im 12. Jh. 1816 durch einen Umbau verändert. Nur der Ostgiebel des Feldsteinbaus ist von mittelalterlicher Bausubstanz. Zu den Kostbarkeiten der Kirche gehört ein reichgeschnitzter Renaissancealtar von 1597.
Dreifaltigkeitskirche
Die Kirche des ehemaligen Franziskanerklosters (13. Jh.), ein einschiffiger fünfjochiger Gewölbebau, zählt zu den ältesten erhaltenen Franziskanerklosterkirchen Deutschlands. Die Klostergebäude wurden im 18. Jh. abgetragen.
Jacobikirche
Der einschiffige gotische Granitquaderbau (13. Jh.) mit seinem gerade geschlossenen Chor brannte 1945 völlig aus. 1960 begann man mit dem Wiederaufbau der Kirche. Der Turmabschluss soll in den nächsten Jahren wiederhergestellt werden.
Die Katholische Kirche St. Maria Magdalena
wurde im Jahre 1892 im neogotischen Stil errichtet. Nach ihrer Zerstörung (1945) wurde die Kirche 1952 wieder aufgebaut.
