Die Lange Nacht der Erneuerbaren Energien
Die Wirtschaftsunternehmen und die Bevölkerung zusammenzubringen und Fragen rund um das Thema „Erneuerbare Energien“ zu beantworten - diesen Themen widmet sich das neue Projekt: „Lange Nacht der Erneuerbaren Energien“.
Die „Lange Nacht der Erneuerbaren Energien“ unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburgs Matthias Platzeck beginnt am Freitag, dem 7. Mai 2010 um 17.00 Uhr, mit einer feierlichen Eröffnung und anschließender Podiumsdiskussion in der St. Jacobi-Kirche Prenzlau.
Zwischen 19 Uhr und 23 Uhr präsentieren sich Unternehmen, Schulen, Vereine und Institutionen rund um das Thema „Erneuerbare Energien“ und stellen sich den Fragen der Neugierigen und Wissenshungrigen jeden Alters. Um die jeweiligen Firmen, die sich hier präsentieren zu erreichen, ist ein Bus-Shuttle eingerichtet.
Prenzlau die Stadt der Erneuerbaren Energien
und ihr Umfeld haben sich in den zurückliegenden Jahren zu einem Zentrum der Erneuerbaren Energien entwickelt. Hierbei gewinnen solche zukunftsträchtigen Bereiche wie die gewerbsmäßige Nutzung von Erdwärme, Windkraft, Solarenergie, der Anbau nachwachsender Rohstoffe und deren Weiterverarbeitung zu Biomasse und im Weiteren zu Biogas, Biodiesel und Strom, zunehmend an Bedeutung. Dieser Wirtschaftssektor, der mittlerweile in Prenzlau schon über 1000 Beschäftigte zählt, hat sich - neben dem Maschinenbau und der Erzeugung und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte - zu einer der drei tragenden Säulen der zukünftigen wirtschaftlichen Ausrichtung der Stadt Prenzlau etabliert.
Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, gründete sich eine Initiatoren-Gruppe - bestehend aus der Stadt Prenzlau, der aleo solar AG, der IFE Eriksen AG, der ENERTRAG AG, der IHK Ostbrandenburg und der Stadtwerke Prenzlau GmbH. Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, die jährliche Energiemesse bzw. an sie gekoppelte Veranstaltungen gemeinsam zu organisieren. Mit der Durchführung der diesjährigen „Langen Nacht der Erneuerbaren Energien“ leisten die Initiatoren einen wesentlichen Beitrag, Prenzlau als „Stadt der regenerativen Energien“ nicht nur bekanntzumachen und zu vermarkten, sondern auch zu entwickeln. Dabei steht neben der Bewerbung nach außen und den stetigen Bemühungen, den Wirtschaftsstandort Prenzlau gerade in dieser Hinsicht ins Blickfeld des Interesses zu rücken, die Einbeziehung der Menschen vor Ort im Mittelpunkt.
