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Zusammenfassung SWOT

Stärken

  • Prenzlau bereits heute regionales Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum
  • Stadtstruktur weist trotz städtebaulicher Schwächen große Potenziale auf: Marktberg/Marienkirche, Uckersee, kulturelle Einrichtungen und Baudenkmäler
  • Markt für differenziertes und hochwertiges Wohnen vorhanden
  • breites Engagement der lokalen Ökonomie
  • breites bürgerschaftliches Engagement und Netzwerke
  • zukünftig stabiles Kinder- und Schüleraufkommen
  • innovative Bildungseinrichtungen, hochwertiges Kitaangebot
  • innovative und effektive Kooperation zwischen Schule und Unternehmen
  • Vielzahl touristischer Attraktionen Stadt/Umland
  • Erfahrungen im Bereich der interkommunalen Kooperation (Fusion Stadtwerke/NUWA)
  • Prenzlau und Umgebung Standort vielfältigster Betriebe die regenerative Energie erzeugen bzw. entsprechende Anlagen herstellen
  • gute überregionale Verkehrsanbindungen

Schwächen

  • Wohnungsleerstand, ungenügendes Angebot an generationengerechtem Wohnen, Rückbau vornehmlich im Altbau
  • fehlende städtebauliche Qualität in der Innenstadt und am Uckersee
  • Potenzial einiger kulturhistorischer Objekte nicht ausgeschöpft (Bsp. Marienkirche)
  • anhaltend hohe Arbeitslosigkeit
  • zu geringe Breite wirtschaftlich tragfähiger Branchen
  • überdurchschnittlich hohe Verkaufsflächen pro Einwohner, zu 87% außerhalb der Innenstadt
  • keine Wissenschafts- und Forschungseinrichtung vor Ort
  • Schließung der Philipp-Hackert-Schule
  • ÖPNV-Angebot: Kürzung der Regionalisierungsmittel mit massiven Auswirkungen auf die Stadt/Umland-Beziehung
  • medizinische Unterversorgung Prenzlau Land
  • Leitbild „Stadt der regenerativen Energien" kaum im Stadtbild sichtbar
  • Diskontinuität im Stadtmarketing, Konzentration auf Einzelthemen

Chancen

  • Ausweisung als Branchenschwerpunktort
  • Stadtumbaustadt mit Option zur Erarbeitung eines INSEK
  • Sicherung der mittelzentralen und kreisstädtischen Funktion bietet gesicherte Entwicklungsmöglichkeiten, interkommunale Kooperation
  • Nachnutzung innerstädtischer Rückbauflächen für hochwertige Neubaumaßnahmen oder Freiflächen
  • sehr gute Anpassung der Bildungseinrichtungen an die lokalen Erfordernisse mit Ausbaupotenzialen im wissenschaftlichen Bereich
  • Nutzung der Synergien aus unterschiedlichen Schulprofilen und - angeboten
  • naturräumliche Potenziale
  • Intensivierung und Ausbau Kooperation mit FH Eberswalde und bbw Hochschule

Risiken

  • Nichtausweisung als Regionaler Wachstumskern
  • fortgesetzte unterschiedliche Wertung der Abrissmaßnahmen durch Land, Stadt und Wohnungsunternehmen
  • unzureichendes Angebot an generationengerechten Wohnungen
  • Nichtausschöpfung vorhandener Potenziale (Kultur, Tourismus)
  • Rückgang des ehrenamtlichen Engagements
  • Wirtschaftsnetzwerke (Metall) konkurrieren mit anderen Standorten im Land insbesondere in den Regionalen Wachstumskernen