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SWOT Soziale und Gesundheitsinfrastruktur
SWOT Soziale und Gesundheitsinfrastruktur
Stärken
- Prenzlau verfügt über sehr gute Kindertagesstätten mit umfangreichem und zeitgemäßem Angebot. Die Qualität und die Leistungen der Kitas finden landesweit Anerkennung.
- Die Zahl der Kindertagesstätten, Grundschulen und Jugendeinrichtungen ist aufgrund stabiler Zahlen gesichert. Mittelfristig (2015) kann es zu einem zusätzlichen Bedarf kommen. Im Jahr 2020 entspricht die absolute Zahl an Kindern und Jugendlichen der des Jahres 2004 (lt. LDS).
- Ein umfangreiches Angebot an ärztlicher Versorgung macht Prenzlau zu einem zentralen Ort medizinischer Versorgung für das Umland.
Schwächen
- Der bauliche Zustand der Kita Freundschaft ist mangelhaft.
- Das Nachfolgeproblem vieler ärztlicher Praxen in Prenzlau dünnt das Angebot perspektivisch aus. Der ländliche Raum um Prenzlau gilt bereits heute als unterversorgt.
Chancen
- In Prenzlau wird weiterhin Wert auf eine herausragende Kita- Landschaft gelegt. Es gelingt der Stadt, sich in diesem Feld weiter zu profilieren und damit die weichen Standortfaktoren zu verbessern und bundesweit für positive Nachrichten zu sorgen.
- Prenzlau schafft es nicht nur, sein umfangreiches medizinisches Angebot zu erhalten, sondern erreicht darüber hinaus eine weitere Profilierung als Gesundheits- und Gesundheitszentrum der Region. Die Bemühungen des Landkreises zur Profilierung als Kreis der Gesundheit werden so zentral gestärkt.
Risiken
- Die beabsichtigte Schließung der gynäkologischen Abteilung/ Geburtshilfe im Krankenhaus Prenzlau würde einschneidende Auswirkungen auf die Versorgung in der Norduckermark haben und den Krankenhausstandort empfindlich schwächen.
- Das Nachfolgeproblem der ärztlichen Praxen kann nicht gelöst werden und verschärft sich durch die demografische Entwicklung weiter. Bezüglich der medizinischen Versorgung kann Prenzlau keine Funktion als Anker im Raum mehr wahrnehmen
Handlungsbedarf und Ziele
- Erhalt und Ausbau der mittelzentralen Funktion Prenzlaus im Bereich „Soziale und Gesundheitsinfrastruktur"
- Behebung der baulichen Mängel der Kita Freundschaft
- weitere Stärkung der Qualität der Kita Freundschaft durch Profilierung zu einem Eltern-Kind-Zentren
- Unterstützung von Praxisneugründungen bzw. Übernahmen/Umsiedlungen durch eine gezielte Förder- und Anreizpolitik gegenüber jungen Medizinern