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Ich möchte studieren – was muss ich dazu wissen ?

II. Welche Berufsgruppen haben in und um Prenzlau eine Perspektive?
III. Was sollte ich noch wissen?
Verzeichnis der Studieneinrichtungen
Firmenverzeichnis
Bildungsberatungsagentur Uckermark

Studium in Prenzlau

Studieren für die berufliche Praxis - ausbildungsbegleitend
- Studieren und gleichzeitig einen Ausbildungsberuf erlernen
- Dualer Studiengang Ingenieurwissenschaften Metall und Elektro mit speziellen Modulen „Erneuerbare Energien" und IHK-Beruf
- Fachhochschulabschluss als Bachelor of Engineering und gleichzeitig IHK Abschluss in einem Metall- oder Elektroberuf

Die bbw Hochschule Berlin bietet in Kooperation mit dem Wirtschaftsforum Prenzlau e. V, dem Beratungsunternehmen Dr. Grundmann Consult und dem Berufsbildungsverein Prenzlau e.V. einen dualen Studiengang Ingenieurwissenschaften Metall und Elektro mit speziellen Modulen „Erneuerbare Energien" und eine Berufsausbildung in der Metall- und Elektrobranche in Prenzlau an.

Das ist Deine Chance

  • Vier harte Jahre - ein Studium - zwei Berufsabschlüsse
  • Besonders praxisnahe Ausbildung
  • Ausbildung, Studieren und Leben in der Heimat
  • Aufbau der berufl ichen Existenz in der Region mit Arbeitsplatzgarantie

Was ist zu tun?

  • Bei einem regionalen Unternehmen um einen Ausbildungsplatz in der Metall- oder Elektrobranche mit Studienwunsch bewerben
  • Ausbildungsvertrag und Individualvereinbarung mit dem Unternehmen (z. B. Ausbildungsbeihilfen, Arbeitsplatzgarantie/-
    bindung) abschließen
  • gemeinsam mit dem Unternehmen zum Studium an der bbw Hochschule Berlin anmelden
  • bei gegebenen Voraussetzungen Bafög-Antrag stellen

Hier bekommst Du Auskunft und Hilfe

  • bei allen Fragen über Studieninhalte und Studienorganisation
  • bei allen Fragen über Ausbildungsinhalte und Ausbildungsorganisation
  • bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsunternehmen und der Festlegung der Ausbildungsvertragsinhalte
  • bei der Klärung persönlicher Belange

Studienzentren

bbw-Hochschule
Zweigstelle Uckermark
Frau Voß
Brüssower Allee 60, 17291 Prenzlau
Telefon: 03984 718669
E Mail: susanne.voss@bbw-hochschule.de

bbw Hochschule Berlin
Leibnizstraße 11-13, 10625 Berlin
www.bbw-hochschule.de

Ansprechpartner
Susanne Voß
E-Mail: susanne.voss@bbw-hochschule.de
Telefon: 03984 718669

Heike Eichen
E-Mail: heike.eichen@bbw-hochschule.de
Telefon: 030 3199095-30

Studieren für die berufliche Praxis - berufsbegleitend

Die bbw Hochschule ist eine Hochschule der Wirtschaft für die Wirtschaft mit Hauptsitz in Berlin. Ihre Studiengänge sind  unternehmensnah und haben einen ausgeprägten Branchenbezug. Leitgedanke eines Studiums an der bbw Hochschule ist der berufliche Nutzen für die Studenten und der Wissenstransfer für die Unternehmen.
Gemeinsam mit der FHTW Fachhochschule für Technik und Wirtschaft als wissenschaftlicher Partnerin bietet die bbw Hochschule international anerkannte Bachelor-Abschlüsse an. Die Studiengänge sind an dem wachsenden Bedarf der Betriebe an akademischem Fachkräftenachwuchs ausgerichtet - zum Nutzen der Berufstätigen und der Unternehmen.

Studiengang Ingenieurwissenschaften Metall und Elektro

Mit speziellen Modulen „Erneuerbare Energien"
Abschluss: Bachelor of Engineering
Perspektive
Ingenieure haben glänzende Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Jedes vierte Unternehmen der Technikbranche erwartet in den nächsten Jahren einen steigenden Ingenieurbedarf. Mit dem international anerkannten Hochschulabschluss „Bachelor of Engineering" bietet die bbw Hochschule die Möglichkeit, fundiertes theoretisches Wissen mit Berufs- und Praxiserfahrung zu verbinden und sich für anspruchsvolle Positionen zu qualifizieren. In acht Semestern kann das Examen mit dem Ingenieur-Titel im Studiengang Ingenieurwissenschaften Metall und Elektro abgelegt und gleichzeitig ein Ausbildungsberuf abgeschlossen werden. Unternehmen fördern auf diesem Wege ihren akademischen Fachkräftenachwuchs im Rahmen der Personalentwicklung aus den eigenen Reihen.

Studieren auch ohne Abitur
Der Studiengang Ingenieurwissenschaften Metall und Elektro wird berufsbegleitend in Prenzlau angeboten.
Zugangsvoraussetzungen sind:

  • mittlerer Schulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung und ein für das Studium geeigneter Berufsabschluss mit mindestens vierjähriger Berufserfahrung oder
  • Abschluss Meister oder Meisterin, staatlich geprüfte/r Techniker/in, staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in oder
  • Abitur oder Fachhochschulreife

Geeignete Berufsausbildungen laut Studienordnung der bbw Hochschule sind:

  • Anlagenmechaniker/in
  • Elektroniker/in für Gebäude und Infrastruktursysteme
  • Elektroniker/in für Betriebstechnik
  • Industriemechaniker/in
  • Konstruktionsmechaniker/in
  • Mechatroniker/in
  • Systeminformatiker/in
  • Werkzeugmechaniker/in
  • Zerspanungsmechaniker/in

Blended Learning

Das Studium findet überwiegend in Präsensveranstaltungen statt. Da die Studierenden viel Zeit im Unternehmen verbringen, spielen die Lernplattform und das eLearning eine wichtige Rolle.

Studieninhalte und Studienphasen
Neben ingenieurwissenschaftlichen, rechtswissenschaftlichen Grundlagen und Wirtschaftsenglisch werden im ersten Studienjahr
im Grundlagenstudium Kompetenzgrundlagen zur Optimierung der Studierfähigkeit angeboten.
Das Spezialstudium beinhaltet die Spezialangebote für die jeweiligen Branchen. Im Gegensatz zu bisher bekannten Studiengängen werden hier die Berufsfeld- und Branchenorientierung in den Studieninhalten verstärkt. Das Spezialstudium wird durch Teilprojekte und eine branchenbezogene Projektarbeit im Unternehmen begleitet und schließt mit deren Dokumentation
und Präsentation ab.
Der zunehmenden Internationalisierung trägt das projektbezogene Anwendungsstudium Rechnung. Die Vorlesungen finden teilweise in englischer Sprache statt und schließen jeweils mit Case Studies ab. Das Studienmodul „Kompetenzerweiterung" mit aktuellen  Wirtschafts- und Technikbezügen, professionelles Präsentieren und Rhetorik rundet das Anwendungsstudium ab.
Alle Prüfungen werden studienbegleitend durchgeführt und nach dem European Credit Transfer System (ECTS) bewertet.
Das Studium schließt mit einer unternehmensbezogenen Bachelorarbeit ab.

Grundlagenstudium Spezialstudium Anwendungsstudium
Kompetenzgrundlagen Mathematik für Ingenieure Kompetenzerweiterung
Quantitative Methoden Festtigkeitslehre Wirtschaftsenglisch 2
Rechtswissenschaft Informationstechnik Introducing New Products
Physik und Chemie Entwurfsmethoden Business Strategy
Student Consulting Analyse Student Consulting Analyse Student Consulting Analyse
Praxisphase Praxisphase Praxisphase
Informationsmanagement Digital- und Regelungstechnik Global Industry: Network-People-Technology
Informationstechnologie
Maschinenbau Produktions- und Automatisierungstechnik
Elektrotechnik Consulting Engineer
Werstoffkunde Fertigungstechnik Bachelorthesis und Kolloquium
Wirtschaftsenglisch 1 Projektmanagement
Student Consulting Analyse Student Consulting Analyse
Praxisphase Praxisphase Student Consulting Analyse

 1. Studieneinrichtungen (Brandenburg, Berlin und Mecklenburg - Vorpommern)
1.1. Universitäten

Kennzeichnend für eine Universität ist die wissenschaftliche und forschungsorientierte Ausrichtung. Neben Fachkenntnissen und Methodenwissen vermittelt das Studium auch überfachliche Qualifikation. Das Studium an der Universität erfordert in hohem Maß Eigenverantwortlichkeit und Selbständigkeit bei der Studienplanung und auch eine gewisse Selbstdisziplin.
Universitäten in Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern:
- Brandenburgische Technische Universität Cottbus ( 1 )
- Europa - Universität Viadrina Frankfurt/O ( 2 )
- Universität Potsdam ( 3 )
- Freie Universität Berlin ( 4 )
- Humboldt - Universität Berlin ( 5 )
- Ernst - Moritz - Arndt - Universität Greifswald ( 6 )
- Universität Rostock (15)
- Technische Universität Berlin (16)
- Universität der Künste Berlin (20)

1.2. Hochschulen
Als Hochschulen werden Bildungseinrichtungen bezeichnet, die nicht die Bezeichnung „Universität" führen. Sie beschränken sich dagegen auf Themengebiete wie Technik und Kunst oder gar nur auf einzelne
Fächer. Auch an den Hochschulen ist die wissenschaftliche und forschungsorientierte Ausrichtung kennzeichnend.
Hochschulen in Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern:
- Hochschule Wismar (17)
- Hochschule Neubrandenburg (18)
- bbw Hochschule Berlin (Studienzentrum Uckermark) (22)

1.3. Fachhochschulen
Fachhochschulen vermitteln eine akademische Ausbildung auf wissenschaftlicher Basis mit einem ausgeprägten Bezug zur beruflichen Praxis. Sie bieten vor allem technische, wirtschaftswissenschaftliche und
sozialwissenschaftliche Studiengänge an.
Sie haben kein eigenständiges Promotionsrecht.
Fachhochschulen bieten auch duale Studiengänge an.
Ausgewählte Fachhochschulen in Berlin/ Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern:
- Fachhochschule Brandenburg ( 7 )
- Fachhochschule Lausitz ( 8 )
- Technische Fachhochschule Wildau ( 9 )
- Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (10)
- Fachhochschule für Wirtschaft Berlin (11)
- Fachhochschule Stralsund (12)
- Technische Fachhochschule Berlin (13)
- Fachhochschule Eberswalde (19)
- Fachhochschule Potsdam (21)
- Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin (23)

1.4. Berufsakademien
Wer sich für ein duales Studium entscheidet, steigt nicht nur in die Theorie, sondern gleichzeitig in die Praxis ein. Anders als beim klassischen Hochschulstudium, das als fachtheoretisches Vollzeitstudium organisiert
ist, ist ein duales Studium völlig in eine berufspraktische Ausbildung integriert.
- Berufsakademie Berlin (14)
(Hinweis: Die Ziffern in Klammern hinter den Hochschulen dienen der Orientierung, da die Studieneinrichtungen bei den einzelnen Berufen nur mit diesen Nummern benannt werden.)

2. Studienrichtungen

2.1. Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
2.1.1. Ökonomie/ Wirtschaftswissenschaften
Wissenschaften von den Wirtschaftsformen und - systemen
Zweiggebiete : BWL, VWL, Finanzwissenschaft
2.1.2. Rechtswissenschaft
Lehre von den Gesetzen und ihrer Anwendung sowie Rechtsgeschichte,
Rechtsphilosophie und Rechtssoziologie.
2.1.3. Transportwesen und Logistik
Beschäftigt sich mit der Versorgung von industriellen Produktionsprozessen,
von Baustellen, Ballungsgebieten und Städten oder einzelnen Unternehmen durch Handel und Verkehr.
2.1.4. Wirtschaftsinformatik
Ist die Wissenschaft von Entwurf, Entwicklung und Anwendung von
Informations- und Kommunikationssystemen in Unternehmen in Wirtschaft
und öffentlicher Verwaltung.
2.1.5. Wirtschaftsrecht
Sammelbegriff für die verstreute, die unternehmerische Wirtschaft betreffenden Bestimmungen des privaten und öffentlichen Rechts.
2.1.6. Verwaltungsbetriebswirtschaft
2.2. Naturwissenschaften
2.2.1. Biochemie
Die Wissenschaft von den molekularen Grundlagen der Lebenserscheinungen;
erforscht die chemische Natur der Zellbestandteile, deren Synthese- und Abbauprozesse und die Regulation dieser auf- und abbauenden Stoffwechselvorgängen.
2.2.2. Biologie
Erforschung der belebten Natur.
2.2.3. Biotechnologie
Die gezielte Nutzung der Stoffwechselleistungen von Mikroorganismen
sowie von pflanzlichen und tierischen Zellkulturen für vorwiegend
industrielle Zwecke.
2.2.4. Chemie
Befasst sich mit dem Aufbau (Synthese), der Zerlegung (Analyse) und
den Veränderungen (Reaktion) von Stoffen und zählt zu den exakten Naturwissenschaften.
2.2.5. Geowissenschaften
Alle Wissenschaften, die sich mit der Erde (einschließlich der Atmosphäre)
als Objekt von Forschung und Lehre befassen.
2.2.6. Informatik
Ist die Wissenschaft von der Informationsverarbeitung.
Theoretische Informatik befasst sich mit den Möglichkeiten von Automaten und künstlichen Systemen. Praktische Informatik beschäftigt sich mit
der Erfassung und Beschreibung realer Computersysteme und der Erforschung von Techniken für die Erstellung von Software.
2.2.7. Mathematik
Lehre von den Größen, d.h. Zahlen, Formen- und Ordnungsbeziehungen.
2.2.8. Physik
Ist die Wissenschaft von den Vorgängen in der unbelebten Natur.
Umfasst sowohl die Beschreibung vielfältiger Erscheinungen als auch die Formulierung von Gesetzmäßigkeiten, durch die die Erscheinungen
vorsehbar und quantifizierbar werden.
2.2.9. Verfahrenstechnik
Ist ein Zweig der technischen Wissenschaften, der sich mit der
Entwicklung und Durchführung von physikalisch - chemischen Verfahren
zur wirtschaftlichen Herstellung und Veränderung von Stoffen befasst.

2.3. Ingenieurwissenschaften
2.3.1. Architektur
Baukunst, die profanen wie sakralen Zwecken dienende älteste aller Bildenden Künste, deren Ergebnis die Behausung im weitesten Sinn ist.
2.3.2. Bauingenieurwesen
Beschäftigt sich mit Planung, Berechnung, Ausführung und Überwachung aller Ingenieurbauten zusammenhängenden Arbeiten.
2.3.3. Elektrotechnik
Ist der Zweig der Technik, der sich mit der Anwendung der Elektrizitätslehre
in der Praxis befasst.
2.3.4. Maschinenbau
Sammelbezeichnung für ein sehr verzweigtes Gebiet der Technik und
Industrie, das sich mit dem Bau von Maschinen und maschinellen Einrichtungen (Apparaten) beschäftigt.
2.3.5. Mechatronik
Befasst sich mit der Entwicklung neuer integrierter mechanisch - elektronischer Systeme, die sich durch einen gewissen Grad an „Intelligenz"
und eigenständiger Handlungsfähigkeit auszeichnen.
2.3.6. Umweltschutz
Beschäftigt sich mit der Erkennung von Umweltgefahren und deren Vermeidung oder Verhinderung durch geeignete Maßnahmen.
2.3.7. Wirtschaftsingenieurwesen
Befasst sich mit leitenden kaufmännisch - technischen Tätigkeiten in
Industriebetrieben.
2.3.8. Papiertechnik
Herstellung und Verarbeitung von Papier und Zellstoff (Papierfabriken,
Verpackungsmittelhersteller, Druckereien, Recyclingbetriebe).
2.3.9. Erneuerbare Energie
Der Bereich Erneuerbare Energien umfasst die Themen Windenergie,
Solarenergie und Bioenergie.
2.4. Agrar- und Forstwissenschaften
2.4.1. Forstwissenschaft
Wissenschaft vom Forst, seiner Pflege, Bewirtschaftung und Geschichte.
2.4.2. Holzwirtschaft
Beinhaltet den Holzhandel sowie die Holzindustrie, also die produzierenden
Betriebe, der holzbearbeitenden und holzverarbeitenden Industrie.
2.4.3. Gartenbauwissenschaft
Der Gartenbau befasst sich auf der Basis naturwissenschaftlicher, wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher und technischer Erkenntnisse mit
der möglichst umweltschonenden Produktion und Züchtung von Pflanzen, die der menschlichen Ernährung, der Verbesserung oder Verschönerung der Umwelt dienen.
2.4.4. Landwirtschaft/ Agrarwissenschaften
Wissenschaft von den Gesetzen der landwirtschaftlichen Produktion.
2.4.5. Fischerei
Wirtschaftszweig, der sich mit Fangen und Züchten von Fischen und
anderen Wassertieren zur Nahrungsgewinnung und Weiterverarbeitung
beschäftigt.
2.5. Sprach- und Kulturwissenschaften
2.5.1. Bibliothekswissenschaft
Befasst sich mit Beschaffung, Erschließung, Präsentation und Vermittlung von Informationen.
2.5.2. Germanistik
Die Wissenschaft von der deutschen Sprache (Recht, Geschichte, Religion,
Kunst, Volkstum und Wirtschaft) und der deutschen Literatur.
2.5.3. Geschichte
Ist der zeitliche Ablauf allen Geschehens in der Natur und Gesellschaft.
2.5.4. Kulturwissenschaften
Die Erforschung der Wandlungen in der geistigen, kulturellen und sozialen Entwicklung eines Volkes oder der gesamten Menschheit.
2.5.5. Kunstwissenschaft
Ist ein Zweig der Geisteswissenschaften, der sich der Erforschung der bildenden Kunst und ihrer Geschichte widmet.
2.5.6. Theaterwissenschaft
Die wissenschaftliche Betätigung mit allen Gebieten der Bühnendarstellung
und Aufführungstechnik, mit Schauspielkunst, Musik, Regie, Werkinterpretation, Theatergeschichte, Theaterbau, Dekoration, Kostüm, Soziologie u. a.
2.5.7. Journalismus
Journalismus bezeichnet die periodische publizistische Arbeit bei der
Presse, im Rundfunk oder in Online- Medien. Er trägt zur öffentlichen
Meinungsbildung bei.
2.5.8. Mediengestaltung
Bearbeitung von Bild- und Tonaufzeichnungen sowie Übernahme von
Bild- und Tonmischungen bei LiveÜbertragungen.
2.5.9. Museologie
Museologie ist eine Museumsphilosophie, die zu erklären versucht, warum eine bestimmte Museumspraxis durchgeführt wird. Sie ist die Erklärung und Umsetzung gesellschaftlicher Zusammenhänge inklusive alltagsweltlicher Bezüge gegenüber dem Publikum des lokalen Einzugsgebietes eines Museums.
2.6. Gesellschafts- und Sozialwissenschaften
2.6.1. Pädagogik/Erziehungswissenschaften
Sind Bezeichnungen für die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der
Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung auseinandersetzt.
Reflexionswissenschaft (Erforschung von Bildungs- und  Erziehungszusammenhänge) und Handlungswissenschaft (Vorschläge zur Gestaltung und Verbesserung der Praxis von Bildung und Erziehung).
2.6.2. Politikwissenschaften/ Politologie
Bezeichnet ganz allgemein ein vorausberechnendes, innerhalb der Gesellschaft auf ein bestimmtes Ziel gerichtetes Verhalten.
2.6.3. Sozialarbeit/ Sozialpädagogik
Fördert den sozialen Wandel und die Lösung von Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen, und sie befähigt Menschen, in freier
Entscheidung ihr Leben besser zu gestalten. Grundlagen sind die Prinzipien
der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit.
2.6.4. Sozialwissenschaften/ Soziologie
Sie beschäftigt sich grundsätzlich mit jenen Phänomenen, die aus dem
Zusammenspiel zwischen Menschen entstehen.
2.7. Medizin und Gesundheitswesen
2.7.1. Medizin
Die Medizin ist die Wissenschaft von den Ursachen, der Heilung, Linderung
und Vorbeugung von Krankheiten.
Das Wesentliche erstreckt sich auf Erkennung (Diagnose) und Behandlung(Therapie) von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden, auf gesundheitliche Vor- und Nachsorge sowie die Forschung.
2.7.2. Therapien
Es gibt viele Arbeitsfelder für Therapien (z.B. Physio-, Musik-, Kunstund
Ergotherapie sowie Logopädie).
Es wird grundsätzlich auf der Grundlage ärztlicher Verordnungen und Diagnosen gearbeitet, auch die fachliche Befunderhebung gehört
zum jeweiligen Aufgabenbereich.
2.7.3. Pharmazie
Sie befasst sich mit Arzneimitteln und Medizinprodukten, deren Entwicklung, Herstellung, Prüfung und Qualitätssicherung sowie mit Maßnahmen zum Schutze und Versorgung der Bevölkerung und der sachgerechten Information der am Gesundheitswesen Beteiligten über diese Produkte.
2.7.4. Veterinärmedizin
Die Veterinärmedizin(Tiermedizin) beschäftigt sich mit Krankheiten von Tieren, mit dem Tierschutz und begleitender Forschung, aber auch mit Lebensmitteln tierischer Herkunft und verwandten Themen.
2.8. Lehrämter
Der Lehrer hat die Aufgabe Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten
an Schülern und anderen Personen zu vermitteln und diese allseitig auf
das zukünftige Berufsleben bzw. weiterführende Ausbildung vorzubereiten.
2.8.1. Primarstufe (Grund- und Hauptschulen)
2.8.2. Sekundarstufe I (Realschulen)
2.8.3. Sekundarstufe II (Gymnasien)
2.8.4. Berufliche/Berufsbildende Schulen
2.8.5. Sonderschulen/Förderschulen

3. Informationen zum Studium

3.1. Schulabschlüsse
- Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
- Fachgebundene Hochschulreife (berufliches Gymnasium, Fachgymnasium,
Berufsoberschule)
- Fachhochschulreife
Beinhaltet ein einjähriges Berufspraktikum, eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Praktikum in der 11. Jahrgangsstufe der Fachoberschule
3.2. Voraussetzungen
- Grundvoraussetzungen sind:
- allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife
- ggf. lokaler Numerus
Clausus (NC) der Hochschule bzw. NC der ZVS
- Für bestimmte Studienrichtungen sind noch notwendig:
- Fremdsprachenkenntnisse
- Eignungstest
- (Vor-) Praktika
- Was sollte man noch für ein Studium mitbringen?
Ein Studium stellt nicht nur Anforderungen an die intelligenten Fähigkeiten
des Studenten, sondern auch an seine Persönlichkeit. Folgende Eigenschaften
und Kenntnisse sind, je nach Fach graduell unterschiedlich, für jedes Studium
wichtig:

  • Interesse am jeweiligen Fach
  • intellektuelle Neugierde
  • Fähigkeit zu analytischem und problemlösendem Denken
  • gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit
  • Fähigkeit zu zielgerichtetem und intensivem Arbeiten
  • Selbständigkeit
  • gute Englischkenntnisse, da in einigen Fächern ein großer Teil der Fachliteratur in dieser Sprache verfasst ist.
  • EDV - Kenntnisse

Zeitmanagement und Selbstorganisation bereiten vielen Studierenden nicht unerhebliche Probleme. Dies gilt besonders für Studenten der  Geisteswissenschaften und der Sozial- und Verhaltenswissenschaften, die ihr
Studium freier gestalten können als beispielsweise ihre Kommilitonen in den
naturwissenschaftlichen Disziplinen. Es handelt sich bei den genannten Fähigkeiten um wichtige Eigenschaften, die über das Studium hinaus auch in der Berufswelt von Akademikern erwartet werden.
3.3. Unterlagen zur Immatrikulation
- Zeugnisse
- Versicherungsnachweis der gesetzlichen oder privaten Krankenkasse
- Belege über Praktika/ Eignungstest/ Fremdsprachenkenntnisse
- Personalausweis
3.4. Abschlussmöglichkeiten

  • Bachelore : ca. 6 - 8 Semester noch eingeschränkte Fächerwahl
    Universität, Hochschule, Fachhochschule, Berufsakademie
  • Master : ca. 2 - 4 Semester
    „konsekutiv" nach Bachelore/ Diplom oder als Weiterbildung
    Universität, Hochschule, Fachhochschule
  • Diplom : ca. 9 Semester
    maximal 2 Diplomfächer (Fokus auf Naturwissenschaften, Technik und
    Wirtschaft) Universität (bis 2010), Hochschulen (bis 2010), Fachhochschulen
  • Staatsexamen :
    ca. 10 - 13 Semester
    Medizin/ Pharmazie, Recht, Lehramt (Fächerwahl) Universität
    - Promotion :
    nach abgeschlossenem Studium bis zu 5 Jahre Verleihung des akademischen Grades „Doktor" in einem bestimmten Studienfach
    Universität, Hochschule

3.5. Vorbereitungen
Im Prozess der Entscheidungsfindung muss nach den drei folgenden Schritten vorgegangen werden.
1. Klärung der persönlichen Wünsche und Zielvorstellungen
2. Informationssuche und Informationsverarbeitung
3. Entscheidung und Realisierung

Die Wahl des Studienganges stellt den ersten richtungweisenden Schritt für die spätere berufliche Laufbahn dar. Sie ist bedeutungsvoll und zugleich schwierig zu treffen. Aufgrund der heute gegebenen Fülle von Studiengängen und Ausbildungswegen und einer enormen Vielzahl möglicher Berufsfelder ist es keineswegs einfach, eine gute Auswahl zu treffen. Deshalb ist es wichtig, sich vorher Klarheit über die eigenen Interessen, Fähigkeiten und  Zukunftsvorstellungen zu verschaffen. Helfen kann dabei das umfangreiche Beratungs- und Informationsangebot.
Es ist zu empfehlen, sich die notwendigen Informationen möglichst frühzeitig zu besorgen, damit die für die weitere Entwicklung notwendigen Entscheidungen nicht unter Zeitdruck getroffen werden müssen. Zeitlich lassen sich für die  einzelnen Klassenstufen bestimmte Hinweise zur Informationsbeschaffung geben.

Fahrplan für eine 13-jährige Schulausbildung

10. Klasse
Was ist zu tun?
Sammeln von Infos für ein Studium
Wo sind Infos zu erhalten?
Zentrale Studienberatung (ZSB) der Uni/FH Hochschulteam/Arbeitsamt,
Bibliothek
Wer kann Gesprächspartner sein?
Studienberater Studienfachberater, Studierende
Was ist noch wichtig?
entsprechende Fächerwahl in der Schule beachten

11. Klasse
Was ist zu tun?
Infos über: Uni/FH, Studienwege/ Abschlüsse einholen;
praktische Ausbildung: Ferienjob oder Praktikum ist günstig
Wo sind Infos zu erhalten?
ZSB, Studentensekretariat, Fakultäten, Fachschaften, Arbeitsamt, Bibliothek, Beruf aktuell Schnupperstudium/Infotag
Wer kann Gesprächspartner sein?
Studienberater, Eltern (z.B. Finanzierung), Studierende
Was ist noch wichtig?
in Bibliotheken nach Studienliteratur fragen, Buchhandel, Internet

12. Klasse
Was ist zu tun?
Überprüfen bisheriger Überlegungen
Studienberatung
Wo sind Infos zu erhalten?
„Studien- u. Berufswahl", abi, UNI, Studienführer der Hochschule,  Schnupperstudium/Infotag
Arbeitsagentur
Wer kann Gesprächspartner sein?
Studienberater, Eltern, Lehrer
Was ist noch wichtig?
Zeugnisnoten

ab Mai
Was ist zu tun?
Bewerbungsunterlagen anfordern
Studentenwerk WHPlatz beantragen
Wo sind Infos zu erhalten?
ZSB/ Studentensekretariat anschreiben oder aufsuchen, zvs-info besorgen
Wer kann Gesprächspartner sein?
Studienberater, Studentensekretariat
Abt. Studentisches Wohnen
Was ist noch wichtig?
Bewerbungsverfahren/ -fristen (Uni/ZVS)
Internet

Juni / Juli
Was ist zu tun?
Bewerbung Uni/ ZVS, Vorpraktikum
Wo sind Infos zu erhalten?
Studienfachberatung
Wer kann Gesprächspartner sein?
Studienfachberater
Was ist noch wichtig?
Studiengang/ -ort, Uni, Fachhochschule

August
Was ist zu tun?
Versicherungsbestätigung
Wo sind Infos zu erhalten?
Krankenkasse
Was ist noch wichtig?
wichtig für die Einschreibung

September
Was ist zu tun?
Ablehnung: Studienwahl überdenken, Alternativen suchen
Zulassung: Annahme der Zulassung, Einschreibung
Vorlesungsverzeichnis besorgen, ggf. Zimmersuche
Wo sind Infos zu erhalten?
ZSB, Berufsberatung
Studentensekretariat, Buchhandlung
Annoncen Verwandte/ Bekannte/ Zimmervermittlung, PIN-Wand, schwarze
Brett der Hochschulen
Wer kann Gesprächspartner sein?
ZSB, Berufsberatung
Studentensekretariat, Studierende, Studentenwerk
Was ist noch wichtig?
über andere Studiengänge, evtl. Berufsausbildung, informieren
BAföG beantragen (Studentenwerk) Internet

Oktober
Was ist zu tun?
Orientierungs-/ Einführungsveranstaltungen besuchen, Stundenplan festlegen, evtl. Nebenjob suchen
Wo sind Infos zu erhalten?
ZSB, Mentoren, Studienfachberater, Aushänge am „Schwarzen Brett", Studienberatung
Wer kann Gesprächspartner sein?
Studierende, Hochschullehrer

ZSB: Zentrale Studienberatung (an allen Studieneinrichtungen)  Aufgabenbereich der ZSB bezieht sich auf Information und Beratung bei der Entscheidung für ein Hochschulstudium, die Hilfestellung beim Einstieg ins Studium, darauf, bei zulassungsbeschränkten Fächern einen Studienplatz zu erhalten und auf die Beratung bei Schwierigkeiten, die im Verlauf des Studiums auftreten können. Die studienbegleitende fachliche Beratung übernehmen die Fakultäten, Fachrichtungen und Institute der jeweiligen Hochschule.

3.6.Erfahrungen in der Praxis
Schülerbetriebspraktikum ist das Praktikum bei einem Unternehmen. Es wird in der Regel in der Schulzeit absolviert, meistens zwischen der 9. und 10. Klassenstufe. Jedoch gibt es Unterschiede zwischen den Schulen. Ein Praktikum kann 2 bis 4 Wochen dauern, bei einigen Schulen gibt es noch ein zweites Praktikum. Das Betriebspraktikum gibt meistens den Schüler/innen einen ersten Einblick in das Berufsleben.
Es dient auch dazu zu prüfen, ob das Berufsfeld oder der Beruf für die Person geeignet ist.

Vorpraktikum
Vor allem an Fachhochschulen muss in zahlreichen Fächern vor Studienbeginn ein „Vorpraktikum" absolviert werden, das von sechs Wochen bis zu einem Jahr dauern kann. Ziel der Vorpraktika ist es, den Studienbewerbern Einblicke in spätere Arbeitsfelder und praktische Erfahrungen zu vermitteln.
Ob und wie lange ein Vorpraktikum erforderlich ist, variiert von Fach zu Fach,
oft auch von Hochschule zu Hochschule,  und hängt meist auch von der schulischen Vorbildung ab. Manche Fachbereiche und Hochschulen gewähren ausnahmsweise auch die Möglichkeit, Vorpraktikum ganz oder teilweise nach Studienbeginn in den Semesterferien zu absolvieren. Es lohnt sich daher, rechtzeitig bei der entsprechenden Fachhochschule, insbesondere bei der Zulassungsstelle oder der Studienberatung, Informationen einzuholen.
Das Vorpraktikum könnte genutzt werden, um Kontakte für weitere Praktika zu knüpfen und könnte von Interesse für die Praxisphasen während des Studiums bzw. im Zusammenhang mit dem Anfertigen der Abschluss-/ Diplomarbeit sein.
Studienbegleitendes Praktikum Pflichtpraktika werden durch die jeweiligen Studienordnungen verbindlich vorgeschrieben, in nahezu allen Fachhochschulstudiengängen gehört mindestens eine länger dauernde Praxisphase zum festen Bestandteil des Studiums. Inhalte, Dauer und Abläufe
sind in der jeweiligen „Praktikumsordnung" festgelegt. Damit sind die berufspraktischen Ausbildungsphasen außerhalb der Hochschule in Betrieben, bei Behörden und Einrichtungen gemeint. Diese Praxisphasen können die Form von studienbegleitenden Praktika, Blockpraktika und/oder ganzen Praxissemestern haben. Das Praktikum wird an der Hochschule vor- und nachbereitet, und auch während eines praktischen Studiensemesters finden in der Regel an einem
Tag in der Woche praxisbegleitende Lehrveranstaltungen an der Hochschule statt.

Ferienarbeit
Neben den Praktika bieten sich auch die Ferienjobs an. Unternehmen vergeben gern Praktikantenplätze, da sie auf diese Weise auch mögliche spätere Auszubildende kennen lernen - die Chancen stehen also gut!
Ansprechpartner für Praktika und Ferienjobs ist die jeweilige Personalabteilung. Die Firmen findet man am besten über die Gelben Seiten, dem Branchenbuch oder im Firmenverzeichnis der Berufefibel.

3.7. Finanzierung eines Studiums
Bei der Finanzierung eines Studiums muss man an folgende laufende Kosten denken:
- Miete
- Ernährung
- Kleidung/Körperpflege
- Lernmittel
- Fahrkosten
- Freizeitvergnügen
- Telefon/Porto
- Zeitungen/Zeitschriften
- Studiengebühren
- Sonstige Gebühren
Welche Möglichkeiten gibt es für mich als Student an Geld zu kommen?

1.) BaföG
- Antragstellung auf vorgedruckten Formblättern
- muss jedes Jahr neu beantragt werden
- Fristen müssen eingehalten werden, da ab Termin des Antrages gezahlt wird und es keine Nachzahlung gibt.
bei BaföG muss bis zu 50% zurück gezahlt werden.
- beim Übergang vom 4. zum 5. Semester erfolgt vom Amt eine Leistungsüberprüfung
- Informationen bei den Studentenwerken und unter www.studis-online.de und www.bafoeg-rechner.de

2.) Stipendien
- werden von Studienstiftungen an Studierende mit überdurchschnittlichen Leistungen, auch mit gesellschaftlich-politischen und sozialen Engagement gezahlt
- muss nicht zurück gezahlt werden
- wird verliehen

3.) Darlehen
Es gibt verschiedene Darlehensarten:
1. Überbrückungsdarlehen
- kann beantragt werden, wenn sich BaföG verzögert.
2. Studienabschlussdarlehen
- erhalten Studierende im Abschlussjahr oder im Pflichtpraktikum
- maximal 12 Monate mit Verzinsung
- früheste Rückzahlung 6 Monate nach Ablauf des Darlehens
3. kurzfristige Darlehen
- gibt es nur einmalig und nur mit Nachweis für die Rückzahlung bzw. mit Bürgen
4. Bildungskredit
- gibt es nur für Studierende im Hauptstudium und noch nicht das 13. Semester
erreicht haben
- maximal 24 Monate
- kann auch neben BaföG für ein Auslandsstudium genutzt werden

4.) Promotionsförderung
Laufzeit maximal 2 Jahre (Promotion Voraussetzungen) Weitere Möglichkeiten um Finanzielle Unterstützung zu bekommen sind:
1. Kindergeld
- Voraussetzung noch nicht 25 Jahre alt, in der Ausbildung
2. Wohngeld, ALG II, Sozialhilfe
- eigene Kinder
- krank oder behindert
- Chance wenn BaföG entfällt
3. Nebenjob